Letzte Aktualisierung am 20.09.2021

BEAR HEART

 

"Es ist sehr oft möglich, aus einer negativen eine positive Situation zu machen. Glauben Sie nie, eine Situation sei durch und durch negativ. Sie hat stets auch eine positive Seite. Suchen Sie danach, greifen Sie danach, nutzen Sie diese - sie wird alles Negative verdrängen. Wenn sie mir das nicht abnehmen wollen, gehen Sie doch bitte in einen dunklen Raum und zünden Sie ein Streichholz an, es vertreibt sofort die Dunkelheit. Dunkelheit scheint etwas sehr Hartnäckiges zu sein, aber Licht ist viel stärker; bereits eine winzige Lichtquelle verscheucht das Dunkel. So ist es mit allem. Wer sich von Negativem umstellt sieht, sollte das Positive suchen und sich zunutze machen."

Aus BEAR HEART - "Der Wind ist meine Mutter - Leben und Lehren eines indianischen Schamanen."



Beiträge zur aktuellen Entwicklung

(20.09.2021) 

Die hier dargestellten Inhalte sind bewusst als Ausdruck eines alternativen Verständnisses bzw. einer alternativen Sicht und somit als Ergänzung zu den Botschaften, Informationen und Nachrichten zu verstehen, wie sie tagtäglich von der großen Mehrheit der politisch Verantwortlichen, den öffentlich rechtlichen Medien, sowie dem Großteil der Nachrichtenagenturen übermittelt werden. Diese scheinen an vielen Stellen nach den Grundsätzen eines Strategiepapiers ausgerichtet, welches vom Bundesministerium des Inneren im März 2020 (s. weiter unten) erarbeitet wurde. Dort werden auf Seite 13 konkrete Hinweise gegeben, wie bei Menschen Angst und Panik erzeugt werden kann, um vor den vermuteten Folgen einer Corona Infektion zu warnen. Dies steht vollkommen im Gegensatz zu jeder guten Psychotherapie, deren Anliegen es hingegen ist, Angst und Panik zu lindern bzw. zu beseitigen, Selbstvertrauen, Selbstsicherheit und soziale Kompetenz aufzubauen und somit auch das eigene Immunsystem zu stärken. Die Vorgaben dieses Strategiepapiers haben leider dazu geführt, dass eine differenzierte Betrachtung unter Einbeziehung auch gegensätzlicher Sichtweisen - wie dies im Rahmen einer wissenschaftlichen und auch demokratischen Auseinandersetzung selbstverständlich sein sollte - nicht mehr möglich zu sein scheint. Von den offiziellen Botschaften abweichende, hinterfragende oder kritische Sichtweisen, seien sie auch von bisher anerkannten und aufgrund ihrer wissenschaftlichen Verdienste bislang respektierten Persönlichkeiten vorgetragen, werden weitgehend ausgegrenzt und unterliegen stellenweise einer Entwertung und Diffamierung.

 

Dem Tenor der großen Mehrheit der politisch Verantwortlichen sowie der öffentlichen Berichterstattung ist zu entnehmen, dass es denjenigen, welche die offiziellen Empfehlungen, Verlautbarungen und Beschlüsse in Frage stellen, an intellektueller Kompetenz fehlt oder sie von einer moralisch und ethisch niedrigen Gesinnung gekennzeichnet sind (Wortlaut t-online vom 27.07.2021: "dumm und unsolidarisch"). Dass es tatsächlich an unterschiedlichen Stellen berechtigte und auch tiefgründig differenzierte alternative Sichtweisen und Schlussfolgerungen geben könnte, wird vollkommen ausgeschlossen. Wer klar denken kann und sozial verantwortlich handeln möchte, kann nur den offiziellen Vorgaben folgen. Hierzu gibt es keine Alternative - so der  Tenor. Den zur Zeit selbstverständlichen Sprachduktus in den Leitmedien lässt der Leopoldina Verhaltensforscher Armin Falk erkennen, wenn er dem Vorsitzenden der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, bayerischen Vize-Ministerpräsidenten, in einem Beitrag der FAZ vom 29.07.2021 empfiehlt "Klappe halten, impfen lassen".

  

In diesem Kontext kommt es auch auf vielen alternativen Nachrichtenkanälen (YouTube, Facebook) zu einer Zensur - in einem für unsere Demokratie bisher unvorstellbaren Ausmaß (Löschung von Hunderttausenden von Beiträgen). Um sich ein umfassendes Bild machen zu können, ist es jedoch sinnvoll und wichtig auch alternative bzw. von der offiziellen Darstellung abweichende Überlegungen, Sichtweisen, Denkansätze und Erkenntnisse mit einzubeziehen. Es ist ein zentrales und kennzeichnendes Merkmal einer jeden psychoanalytischen Untersuchung, sich nicht mit einer vorgegebenen Erklärung zufrieden zu geben, sondern Fragen zu stellen, um über diese weitergehende Erkenntnisse und Aufschlüsse zu gewinnen. Der bedeutende griechische Philosoph Sokrates (469 - 399 v. Chr.) hat diesbezüglich in seinen Dialogen bereits aufgezeigt, wie wir vorgehen sollten. Letztlich ist dies auch das berechtigte Anliegen einer jeden ernst zu nehmenden Wissenschaft. 

 

An vielen Stellen des Lebens sind wir konfrontiert mit einer Güterabwägung und müssen entscheiden, was einen höheren Wert haben sollte. Bislang konnten wir in unserer Demokratie von dem höchsten Wert der uns gegebenen Grundgesetze ausgehen. Sie waren eine scheinbar unverrückbare existenzielle Grundlage, auf der wir stehen konnten. Nun mussten wir im Verlauf der letzten Monate zunehmend erkennen, dass dies aufgrund getroffener Maßnahmen und Verordnungen nicht mehr der Fall ist. Das festzustellen ist ernüchternd und schmerzlich. Wie sehr sich der Stellenwert der Grundrechte verändert hat, lässt sich u.a. auch daran erkennen, dass an Stellen, an denen es um die Wahrnehmung von Grundrechten geht, heute von  politisch Verantwortlichen von der Erteilung bzw. dem vorübergehenden Entzug von "Privilegien" gesprochen wird.

 

Ob dies sinnvoll und gerechtfertigt sein wird, werden wir anhand des Verlaufs unserer weiteren Zukunft erkennen können. Aufgrund der existenziellen Bedeutung all der damit verbundenen Fragen, lässt sich stellenweise auch in den hier dargestellten Inhalten eine emotionale Beteiligung verständlicherweise kaum vermeiden.

 

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

 (Artikel 1 und 20 sind zusätzlich durch die Ewigkeitsklausel geschützt) 

Artikel 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. 

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Artikel 20

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht von dem Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtssprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtssprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

 

Link zu den 20 Artikeln des Grundgesetztes für die Bundesrepublik Deutschland (Klick >)

Es ist ratsam sich diese anzuschauen um verstehen zu können, was in Frage gestellt ist.

 

A - Konstante Beiträge:


Original Zitat von Benjamin Franklin:

"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."

 

In der Übersetzung:

"Diejenigen, die die wesentliche Freiheit aufgeben würden, um ein wenig vorübergehende Sicherheit zu erwerben, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit."

 

Benjamin Franklin (1706 - 1790) war ein amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann. Als einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten beteiligte er sich am Entwurf der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten und war einer ihrer Unterzeichner.


Neuinfektionen-7-Tage-Inzidenz-Mainz und Gesamtzahl der aktuell Infiziert gemeldeten

(Aktualisiert am 20.09.2021) Einwohnerzahl:      218.578 Neuinfektion (7-Tage-Inzidenz):       70,9 /Hdt ( = 0,709%)

- Übertragen auf 10.000 Menschen sind das   7 Betroffene bzw.

9.993 die nicht betroffen sind -

(korrekter Weise sollte es nicht 'Neuinfektionen' heißen, sondern 'positiv getestete' - ein positiver Test ist nicht gleichzusetzen mit einer Infektion - siehe weiter unten)

Todesfälle insgesamt: 212 bezogen auf die Gesamtzahl der Einwohner sind das 0,097 %

 

Übertragen auf Mainz müssen 9.993 Menschen unverändert im Innenbereich einen Mund-Nasen-Schutz tragen weil 7 Menschen ein positives Testergebnis haben - ohne möglicherweise tatsächlich krank zu sein.

(Quelle: corona-in-zahlen.de)

 

(Aktualisiert am 15.09.2021)

Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten in Mainz: 613

Bezogen auf die Gesamteinwohnerzahl von Mainz (218.578) sind demnach aktuell infiziert gemeldet: 0,28%

               Nicht infiziert sind somit: 99,73 %

bzw. 217.965 von 218.578 Einwohnern

 (Quelle: Impfzentrum Mainz-Bingen)

 

Hieraus folgt: 0,28 % der Einwohner von Mainz bestimmen die Lebensbedingungen von 99,72 % der restlichen Einwohner, da trotz dieser Werte die Bundesregierung unverändert von einer "epidemischen Lage nationaler Tragweite" ausgeht.

  


Merkmale von Angst und Panik 

(25.06.2021)

 

Kennzeichnend für Menschen, die von Angst und Panik bestimmt sind, ist, dass sie sich in ihrem Erleben und ihren Reaktionen häufig von dem leiten lassen, was in ihnen als Befürchtung, Phantasie und somit als Vorstellung bzw. Projektion vorhanden ist, weniger von dem, was sich aufgrund der jeweils gegebenen realen Situation und der damit verbundenen konkreten Erfahrungswerte ableiten lässt. 

 

Ein wichtiger Schritt zu einer angemessenen Einschätzung der Realität besteht darin, sich selbst einzugestehen, dass in einem konkreten Kontext unter Umständen die eigenen Vorstellungen, Phantasien, Befürchtungen und Ängste eine bedeutende Rolle in unserer Wahrnehmung und Bewertung der Realität spielen. Diese Einsicht erst kann es uns ermöglichen zu prüfen, wie sehr sich das, was uns bewegt mit dem, was im Außen tatsächlich vorzufinden ist, in Übereinstimmung steht. Sind wir in der Lage eine solche Prüfung vorzunehmen, können wir das als einen Vorgang der Realitätsprüfung bezeichnen.

 

Je mehr wir uns an der Realität ausrichten, umso weniger werden wir unseren eigenen inneren Vorstellungen und Phantasien ausgeliefert sein. Eine Realitätsprüfung ist immer damit verbunden, dass wir uns über einen bestimmten Zeitraum etwas Äußerem konkret zuwenden, das heißt genau hinschauen und unter Umständen anhand entsprechender anspruchsvoller Prüfungen und Untersuchungen nachweisbare Belege bekommen, die ein bestimmtes Vorgehen in Anbetracht der gewonnenen Aufschlüsse als angemessen und gerechtfertigt erscheinen lässt. 

 

Nehmen wir in einer konkreten Situation eine solche Realitätsprüfung nicht vor und sind stattdessen nur im Rahmen einer gedanklichen Vorwegnahme damit befasst, besteht die Gefahr, dass wir uns ausschließlich nach Möglichkeiten dessen ausrichten, was sein könnte. Hierdurch sind wir weitgehend unseren Phantasien, Befürchtungen und Ängsten überlassen. Wir unterlassen es dann den Versuch zu unternehmen, uns entlang der tatsächlich gegebenen Wirklichkeit mit dem zu befassen, was erfahrungsgemäß mit einer Wahrscheinlichkeit des Auftretens verbunden ist. 

 

Aufgrund dessen können wir ein kennzeichnendes Merkmal erkennen, welches das Denken entlang unserer Ängste prägt und bestimmt. Die Überlegungen eines von Befürchtungen und Ängsten geprägten Menschen richten sich nahezu immer nach dem, was möglich ist und somit nicht nach dem, was wahrscheinlich ist. Bezogen auf das Eintreten eines Ereignisses – um welches auch immer es sich handeln mag – können wir im Fall der Möglichkeit immer von einem Ja (es tritt ein) oder Nein (es tritt nicht ein) ausgehen. 

 

Eine Realitätsprüfung fragt jedoch nicht nach der Möglichkeit eines Ereignisses, sondern nach der Wahrscheinlichkeit des Ereignisses. Diese bezieht alle bisher in diesem konkreten Zusammenhang gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse ein und leitet aus den damit verbundenen Aufschlüssen eine Voraussage ab. 

 

Je mehr wir uns selbst „verlieren“, uns unseren Phantasien, Vorstellungen, Ängsten und Projektionen überlassen, umso weniger können wir korrigierende und angemessene Orientierung gebende Faktoren miteinbeziehen. Beim Vorliegen bestimmter psychischer Verfassungen, wie sie z. B. im Falle von Angst und Panik vorliegen, ist eine Ausrichtung an der Realität kaum noch möglich, da das Denken, Fühlen, Entscheiden und Verhalten nahezu ausschließlich von unserem ängstlichen Erleben und dessen, was sein könnte bestimmt ist. Solche Zustände zeichnen sich erfahrungsgemäß in der Folge nicht selten auch durch das Bestehen sogenannter nicht korrigierbarer Überzeugungen aus. Im Ergebnis lässt sich dann auch mittels einer davon abweichenden Realität keine Korrektur mehr vornehmen. L.B.

 

Hermann Göring (1893-1946), nationalsozialistischer Politiker, unter Hitler Oberbefehlshaber der Luftwaffe, von dem internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg 1946 wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit für schuldig gesprochen, wurde gefragt: "Herr Göring, wie haben Sie die Deutschen dazu gebracht, das alles zu akzeptieren?" Er gab zu Protokoll: "Es war einfach, es hat nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun, es hat mit der menschlichen Natur zu tun. Sie können dies in einem nationalsozialistischen, sozialistischen oder kommunistischen Regime, in einer Monarchie oder sogar in einer Demokratie tun. Das Einzige, was getan werden muss, um Menschen zu versklaven, ist, sie zu erschrecken. Wenn Sie einen Weg finden, die Menschen zu erschrecken, können Sie sie dazu bringen, das zu tun, was Sie wollen."

 

Offenbar kannte Göring die Schriften von Gustave Le Bon (1841-1931), französischer Mediziner, Anthropologe, Psychologe, Soziologe und Erfinder. Er gilt als einer der Begründer der Massenpsychologie, einem Teilgebiet der Sozialpsychologie. Sein bekanntestes Werk ist das 1895 veröffentlichte Buch 'Psychologie der Massen'. 


Informed consent - Ärztliche Ethik

(27.03.2021)

 

Zitat aus dem Deutsches Ärzteblatt 2018; 115(27-28): A-1324 / B-1120 / C-1112 zu Arzt und Ethos: Aufklärung und Informed consent

 

"Das ethische Grundprinzip der ärztlichen Aufklärung ist unbestritten. Wie weit die Aufklärung gehen soll oder kann, wird dagegen immer wieder diskutiert. Denn die Nocebo-Forschung hat nachgewiesen, dass es sich negativ auswirken kann, den Patienten umfassend über Risiken zu informieren.

Was ist medizinische Aufklärung? Dazu hat sich bereits kein Geringerer als Immanuel Kant geäußert, und zwar in seiner meist verkürzt zitierten berühmten Schrift aus dem Jahr 1784 über die Notwendigkeit, seinen eigenen Verstand zu gebrauchen: „Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt und so weiter, so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen. Dass der bei Weitem größte Teil der Menschen (darunter das ganze schöne Geschlecht) den Schritt zur Mündigkeit, außer dem dass er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte: dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben.“ 

Quelle: Deutsches Ärzteblatt 2018; 115(27-28): A-1324 / B-1120 / C-1112

 

Die Voraussetzung für eine medizinische Behandlung (wozu auch eine Impfung zählt), ist das, was wir als 'informed consent', zu deutsch 'informierte Einwilligung' bezeichnen. Eine informierte Einwilligung besagt, dass medizinische Maßnahmen - gleich welcher Art - nur dann durchgeführt werden dürfen, wenn der Betroffene nach einer umfassenden Aufklärung seine Zustimmung erteilt. Eine solche Aufklärung muss somit nicht nur die Vorteile, sondern auch klar und verständlich über mögliche Gefahren und Risiken einer Behandlung informieren. Die Zustimmung eines Betroffenen beruht sodann auf seinem Persönlichkeits- und Selbstbestimmungsrecht.

Unterlassen wir es als Ärzte dieser auch in unserer Berufsordnung (Aufklärungspflicht -- Paragraph 8) verankerten Verpflichtung gerecht zu werden, laufen wir Gefahr uns im Sinne des § 223 StGB strafbar zu machen. (L.B.)

 


Erfahrungsbericht aus meiner Praxis

(08.04.2021)

 

Maria V. 60 J. stand im Frühjahr 2020 kurz vor dem Abschluss Ihrer Behandlung. Die seit vielen Jahren bestandene Migräne hatte sich durch engagiertes Arbeiten an den Ursachen so stark vermindert, dass sie nahezu ohne Medikamente und ohne kurzfristige Ausfälle am Arbeitsplatz damit umgehen konnte. 

Im März 2020 nahmen dann die Migräne-Anfälle erneut zu. Maria V. arbeitet seit vielen Jahren als Krankenschwester in einem Altenpflegeheim. Sie konnte es psychisch kaum ertragen, die ihr anvertrauen Bewohner des Pflegeheims zur Isolation zu nötigen. Diese durften über Wochen ihre Zimmer nicht verlassen, bekamen - statt wie sonst üblich im gemeinsamen Speisesaal - ihr Essen in ihrem Zimmer serviert und durften auch keine Verwandtenbesuche empfangen. Besonders schwer fiel ihr dies bei psychisch veränderten (dementen) Bewohnern, denen sie diese neue Situation nicht ausreichend erklären konnte. Wiederholt wurde sie von diesen betroffenen Bewohnern gefragt, was sie denn falsch gemacht hätten, um eingesperrt zu sein bzw. was sie denn tun müssten um als „brav“ zu gelten, so dass sie ihr Zimmer wieder verlassen dürften.

Maria V. ist eine qualifizierte Fachkraft mit einer speziellen Fachausbildung in Palliativ-Pflege  und Sterbebegleitung. Sie berichtet unter Tränen von den Konflikten bei der Betreuung Sterbender. In der Versorgung dieser Menschen fehlt nun seit vielen Monaten die früher übliche, oft viele Stunden andauernde Begleitung durch die Angehörigen. Die Besuchsmöglichkeiten sind stark eingeschränkt. Sie selbst kann durch ihre weiteren Verpflichtungen stets nur kurzfristig - oft nur für Minuten - diese Lücke füllen. Es schmerzt sie zu wissen, dass diese Menschen oft stundenlang einsam leiden, während sie die anderen Bewohner versorgen muss. Auch die Pflicht, selbst bei Patienten im Sterbeprozess, Schutzkleidung und  Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen zu müssen, belastet sie sehr. Wenn sie in einer solchen Situation den MNS kurz abnimmt um dem Sterbenden zuzulächeln, fühlt sie sich schuldig, fürchtet entdeckt und von einer Ihrer Mitarbeiterinnen der Heimleitung gemeldet zu werden. Zugleich kann sie jedes Mal von Neuem erkennen, welche positive Wirkung und Bedeutung dies für die Sterbenden hat, ihr Gesicht zu sehen. In einer Behandlungssitzung fragt sie: „Soll dieses das Letzte sein, was diese Menschen sehen? - kein lächelndes, kein zugewandtes Gesicht, sondern eine Maske, eine völlig verhüllte Person?“

Weiterhin berichtet sie, dass Covid-positiv getestete Sterbende, selbst ohne das Auftreten irgendwelcher Symptome bzw. Krankheitszeichen aktuell (April 2021) nicht von Ihren Verwandten besucht werden dürfen. Es ist kein Abschied möglich. Auch nach dem Versterben findet bei diesen Menschen nicht die sonst übliche, letzte Pflege des Körpers statt. Es ist nicht erlaubt sie noch einmal zu waschen, umzukleiden etc. Sie werden in geschlossene Plastikhüllen verbracht. Selbst dem Bestatter ist es nicht erlaubt diese zu öffnen, damit die Verwandten sich zumindest von dem Toten noch einmal verabschieden können. Auch hier berichtet Maria V. voller Anteilnahme von großem Schmerz dem alle Beteiligten ausgesetzt sind. 

Mittlerweile habe sich durch die ganzen neuen Vorgaben in Ihrem Arbeitsbereich ein nahezu mechanistischer Umgang der Pflegenden mit den Bewohnern eingestellt. Früher übliche kurze Berührungen oder kleine Gespräche über die körperliche Versorgung hinaus seien fast vollkommen erloschen.

Auch nach der nun erfolgten Impfung fast aller Bewohner ist es zu keinerlei Veränderung im Umgang bzw. der Besuchsregelung gekommen. Einige Kolleginnen haben aufgrund dieser als unmenschlich empfundenen Atmosphäre gekündigt. Maria V. selbst bemüht sich für die Bewohner einen Gegenpol darzustellen und ihnen so viel Nähe und Mitmenschlichkeit wie möglich zukommen zu lassen. Doch auch sie selbst leidet täglich unter diesen Zuständen. Sie empfindet die jetzt auferlegten wöchentlich zweimaligen Testungen als sehr unangenehm und unhygienisch (Abstrich jeweils durch Mund und Nase mit dem gleichen Watte-Träger).

Ihr selbst fällt das Atmen während der körperlich herausfordernden Arbeit unter dem MNS extrem schwer, so dass sie wöchentlich mehrfach unter Ihrer Migräne leidet. Hinzu kommt eine starke, vor 2020 nicht gekannte Müdigkeit und Erschöpfung an ihren Arbeitstagen. Inzwischen ist die erneute und regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln für sie wieder zur Normalität geworden. Häufig fragt sie sich, wie lange sie unter diesen Umständen ihren Beruf noch ausüben kann. Diesen hat sie bis zum Frühjahr 2020 als Ihren Traumberuf empfunden und ihn aufgrund dessen mit voller Hingabe ausgeübt.

(Der Name der Patientin wurde verändert und die Patientin ist mit der Veröffentlichung dieser Schilderung ausdrücklich einverstanden.)


B - Wechselnde Beiträge:


Persönliche Stellungnahme (L.B.)

10.07.2021

 

Es macht mich fassungslos in welchem Ausmaß seit Beginn der Corona Krise Anfang 2020 Menschen, die nicht mit den - über die politisch Verantwortlichen, die öffentlich-rechtlichen Medien und die Tages- und Wochenzeitungen - vermittelten Sichtweisen, Überzeugungen und Haltungen übereinstimmen, diffamiert, bloßgestellt und ausgegrenzt werden. 

 

Nun überträgt sich dieses Vorgehen zunehmend mehr auch auf die Menschen, die sich aus eigenem Entschluss – warum auch immer – gegen eine Impfung für die eigene Person aussprechen. 

 

Es ist zu lesen, dass diese Menschen (wohl eine große zweistellige Millionenzahl von Menschen in Deutschland) nun in ihren Freiheiten spürbar eingeschränkt werden sollen, mit entsprechenden Sanktionen belegt werden sollen, u.a. nicht mehr reisen dürfen sollen. Ein österreichischer Verhaltensökonom (Gerhard Fehr) fordert sogar eine „systematische Diskriminierung“ von Impfgegnern. Sachsens Ministerpräsident Kretschmer sagt: „Impfen ist Nächstenliebe“, was impliziert, wer sich nicht impfen lässt, entscheidet sich gegen Nächstenliebe. Auch betont er, dass selbstverständlich alle, die sich gegen eine Impfung aussprechen, Nachteile in Kauf nehmen werden müssen.

 

Da ich mit einem multikulturellen Hintergrund aufgewachsen bin, konnte ich sehr früh schon verinnerlichen, wie wichtig es für uns Menschen ist, die Unterschiedlichkeit von Haltungen, Überzeugungen und Lebensentwürfen zu respektieren und dennoch achtsam und wertschätzend miteinander umzugehen. Grundlegende Werte dieser Art habe ich bislang auch mit den in dem deutschen Grundgesetz formulierten Feststellungen verbunden. Ebenso konnte ich diese Haltungen in dem ärztlichen Gelöbnis und der Berufsordnung für Ärzte wiederfinden. Insofern ist es für mich als Mensch und Arzt eine Selbstverständlichkeit Menschen, die sich für eine Impfung entscheiden, ebenso zu respektieren und ihnen wertschätzend zu begegnen, wie den Menschen, die sich gegen eine Impfung entscheiden. Es ist die ganz persönliche Entscheidung eines Einzelnen, die ich als solche anerkenne und ihm ohne Bewertung oder gar Verurteilung zugestehe.

 

Es macht mich zutiefst betroffen mit welcher Selbstverständlichkeit anhand der oben genannten Haltungen grundlegende Werte unserer Gesellschaft in Frage gestellt bzw. außer Kraft gesetzt werden. Dies verbunden mit dem Vorwand Gutes bewirken zu wollen.

Ich frage mich: Heiligt der Zweck denn jedes Mittel? 


Sound of Silence

 

"The Sound of Silence" von Simon & Garfunkel erzählt von der Vereinsamung der Menschen in der modernen oberflächlichen Gesellschaft. Es erzählt von der Vision eines Menschen, der diese Gesellschaft durchblickt und ihre Mängel erkennt, jedoch daran scheitert, ihr seine Erkenntnis mitzuteilen.

(hier in der einfühlsamen Cover Version von Nouela)



"Wir werden es überwinden"


"Abrüsten"

(19.09.2021)

 

Aus dem Artikel:

Heribert Prantl, ehemaliger Leiter der Ressorts Innenpolitik und Meinung sowie Mitglied der Chefredaktion der "Süddeutschen Zeitung", warnt in seinem Gastkommentar davor, in der Corona-Krise Grundrechte zur Disposition zu stellen. Er sagt unter anderem:

"Ein freiheitsfeindlicher Zeitgeist diskreditiert Grundrechte als Egoistenrechte. Das ist falsch. Es sind schlicht Rechte, die voraussetzungslos gelten, für jeden; man kann und muss sie sich nicht erwerben, auch nicht durch eine Impfung. Sie gelten für Geimpfte und Ungeimpfte."


Freedom Day 

(18.09.2021)

 

Auszug aus dem Beitrag:

"Gassen: Kurswechsel gegen "German Angst".

Der Kassenärztechef beklagte zudem, die Corona-Politik folge seit anderthalb Jahren der Linie "Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht!". Es gebe eine "German Angst", und man sei hierzulande "wohl viel zu lange einer Kontrollillusion aufgesessen. Deswegen ist der Kurswechsel für einige umso schwieriger." In Großbritannien seien wissentlich mehr Infektionen zugelassen worden. Das sei durchaus "forsch" gewesen, "aber im Augenblick gibt die Situation in England den Befürwortern des Freedom Day recht"."



Kassenärztliche Bundesvereinigung 

(17.09.2021)

 

Auszug aus dem Artikel der ÄrzteZeitung: 'KBV-Chef Dr. Andreas Gassen rief zu „etwas mehr Rationalität“ in der Corona-Debatte auf. „Nach anderthalb Jahren im Krisenmodus brauchen wir endlich eine rationale Diskussion.“ Diese dürfe nicht auf Grundlage von Vermutungen und Befürchtungen geführt werden, sondern müsse sich an Fakten orientieren. Inzwischen wisse man etwa faktengestützt, dass eine „Null-COVID-Strategie“ nirgendwo funktioniere.'



Bundesverfassungsgericht

(15.09.20201)

 

Verfassungsexperte Prof. Dietrich Murswiek hatte im April im Auftrag des SPD-Rechtsexperten Florian Post (40) gegen Angela Merkels „Bundesnotbremse“ geklagt. Im Interview mit der Bild sagt er u.a.:

„Das Rechtsstaatsprinzip ist bereits schwer beschädigt. In der Pandemie wurde der Grundsatz ins Gegenteil verkehrt, wonach der Staat Freiheitseinschränkungen rechtfertigen und die Tatsachen, die zur Rechtfertigung dienen, beweisen muss. Jetzt muss der Bürger beweisen, dass er ungefährlich ist, und ab Oktober auch noch die Kosten für die Beweisführung tragen – in Form eines Corona-Tests."


Broder's Kommentar

(13.09.20201)

 

Zitat aus der Beschreibung: "Für die Ungeimpften wird das Leben teurer und freudloser. Grundrechte für alle sind Geschichte." 




 Zahlenspiele

(13.09.20201)

 

Interessanter Fund eines Studenten, der sich die Mühe gemacht hat, die vom Robert Koch Institut veröffentlichten Zahlen bzgl. Belegung der Intensivstationen von Geimpften und Nichtgeimpften genauer zu untersuchen.



Der Untertan

(12.09.20201)

 

Auszug aus dem Interview:

"REITSCHUSTER: Wie sieht die Version von Heinrich Manns Diederich Heßling 2021 aus?

KRAUS: Er ist der regierungstreue Untertan von der Stange, zu Tausenden auffindbar: in den Parteien, in den Parlamenten, in den Kirchen, in Hochschulen und Schulen, in den Medien, vor allem den öffentlich-rechtlichen und im Mainstream der meisten Printmedien. Der Diederich Heßling anno 2021 dient sich der Macht an..."



Inzidenzwerte

(11.09.20201)

 

Aus der Beschreibung zu dem Video: "Die Inzidenzzahlen der Ungeimpften sind viel höher als die Inzidenzzahlen der Geimpften, so vermelden Politiker und Medien – und niemand fragt kritisch nach."

 

Von Beginn an der Corona Krise erleben wir einen unverantwortlichen Umgang mit Zahlen jeglicher Art, da sie fast stets als 'absolute Zahlen' vermittelt werden, nicht jedoch in einen Bezug bzw. in ein Verhältnis gesetzt werden. Für jeden Statistiker müsste dies ein kaum erträgliches Vorgehen sein.




Schweden

(09.09.20201)

 

"Stockholm – Schweden hebt Ende September so gut wie alle Einschränkungen in der Coronakrise auf. „Un­ser Ziel war es immer, die Beschränkungen so bald wie möglich aufzuheben“, sagte Gesundheits­mi­nis­terin Lena Hallengren gestern vor Journalisten.

Sie berief sich dabei auf die Fortschritte der schwedischen Impfkampagne und die gute epidemiologi­sche Lage im Land.

Ab dem 29. September gelten in Schweden nur noch Empfehlungen, etwa für Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln im öffentlichen Raum. Für Großereignisse erwägt die Regierung, einen Gesundheitspass einzuführen, wie er bereits in zahlreichen anderen Ländern genutzt wird.

Die schwedische Regierung hatte in der Coronakrise keine Lockdowns verhängt. Stattdessen empfahl Stock­holm, Möglichkeiten zum Homeoffice zu nutzen und begrenzte die Teilnehmerzahl bei Ver­samm­lungen. Für Restaurants und Cafés galten Beschränkungen der Öffnungszeiten, die zum Teil noch in Kraft sind.

Die jüngste Aufhebung der Beschränkungen ist Teil eines im Mai veröffentlichten Plans mit fünf Etappen. Die vierte Etappe wird Ende September erreicht." (Text aus dem aerzteblatt.de vom 08.09.2021)


Gewissenskonflikt

(09.09.20201)

 

Auszug aus dem Artikel:

"Wie oft haben wir versprochen, dass die Beschränkungen ein Ende haben? Wie oft haben wir das Einführen harter Maßnahmen, von „Wellenbrechern“, „Lockdown lights“ und „Notbremsen“, damit gerechtfertigt das danach zur Normalität zurückgekehrt werden kann? Wir haben versprochen, dass es keine Impfplicht geben wird. Wir haben versprochen, dass Kinder wieder ohne Maske in die Schule gehen können. Wir haben nichts davon gehalten."


Rohdaten

(08.09.20201)

 

Aus der Videobeschreibung: 

"Marcel Barz ist Informatiker und Datenspezialist - er ist darauf spezialisiert Unternehmens-Daten in Form von Dashboards für Kunden bereitzustellen.

Er schloß eine Wette mit einem befreundeten Tischler ab, dem er jedwedes wissenschaftliches Arbeiten absprach und besorgte sich alle notwendigen Rohdaten, um die Existenz der Pandemie anhand von Zahlen eindeutig zu beweisen - er scheiterte.

Hier werden übersichtlich alle entscheidenden Daten (Sterbefälle, Inzidenz, Intensivbetten) auf Herz und Nieren geprüft...das Ergebnis verblüffte nicht nur ihn sondern selbst DIVI."




Angsterzeugende Politik

(29.08.20201)

 

Aus der Video Beschreibung: "Stecken wir in einer Massenhysterie? Und hat der Staat sie ausgelöst und befeuert? Ja, sagt Prof. Dr. Philipp Bagus, der zusammen mit einem internationales Wissenschaftsteam eine Studie dazu erstellt hat. Ein Gespräch über den Staat als Angsttreiber, Fehler im System, machthungrige Politiker und über Alternativen zum Wohlfahrtsstaat. „Alles was der Staat leistet, kann die Zivilgesellschaft auch leisten“, sagt Bagus.



 Moralisierende Politik

(28.08.20201)

 

Aus der Video Beschreibung: "Politische Probleme werden heute nicht mehr politisch, sondern moralisch beurteilt. Das sagt Philosoph und Medienwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Bolz und befürchtet, daß dadurch kein notwendiger Diskurs mehr möglich ist. Wer moralisiert, teile die Welt in Gut und Böse ein. Andere Meinungen würden somit dämonisiert, politische Gegner zu Feinden.

„Wir sind in einem kulturellen Bürgerkrieg“, so Bolz.

Ein Gespräch über problematische Entwicklungen in unserer Demokratie, schwindende Gewaltenteilung, Merkels „genialen Opportunismus“ und das Untertanen-Gen der Deutschen."



Plädoyer

(22.08.20201)

 

Das Gespräch zwischen dem Journalisten Boris Reitschuster und dem Arzt Paul Brandenburg ist ein Plädoyer für einen respektvollen Umgang mit Meinungsvielfalt und das Recht auf eigenverantwortliche Entscheidungen. Sinngemäße Aussage von beiden: 'Politiker, Journalisten oder auch Ärzte haben sich nicht als Erzieher von Menschen zu verstehen, sondern als deren Dienstleister.'




Zukunftsvision

(13.08.2021)

 

Klaus Schwab ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler und der Gründer des WEF (World Economic Forum), bei welchem sich jährlich in Davos die wirtschaftlichen und politischen Eliten der Welt treffen. Kritikern gilt dieses alljährliche Treffen als Symbol der Machtausübung einer Elite. In diesem Ausschnitt eines Beitrags des französischen Fernsehens beschreibt Klaus Schwab die Zukunft der Menschheit aus der Sicht eines Transhumanisten, als der er sich bekennt. Ziel ist hier letztlich die Verschmelzung von Mensch und Maschine. 

 



 Endlosschleife

(11.08.2021)

 

BILD-Chef Julian Reichelt kommentiert die Corona-Regeln der Regierung und übt harte Kritik: „Es ist Politik-Versagen“.' Gegen Ende seiner Stellungnahme verweist er auf das Grundgesetz., das er als "wundervolles Buch" beschreibt. Im April 2020 musste ich selbst (L.B.) in Mainz vor dem Gutenberg Denkmal einem Polizeibeamten gegenüber meine Personalien angeben, weil ich dieses Büchlein mit dem Grundgesetz in der Hand hielt. 



Österreich

(11.08.2021)

 

Herbert Kickl ist ein österreichischer Politiker der FPÖ, seit 19. Juni 2021 deren Bundesparteiobmann. Von 18. Dezember 2017 bis 22. Mai 2019 war er Bundesminister für Inneres in Österreich.

In diesem Beitrag wendet er sich in aller Entschiedenheit gegen eine Politik des direkten und indirekten Zwangs sowie der Spaltung der Gesellschaft und der Ausgrenzung von Andersdenkenden. 



"Angstblase"

(10.08.2021)

 

Wolfgang Kubicki, Vize Präsident des Deutschen Bundestages, spricht in seiner Stellungnahme zu den Beschlüssen der Ministerpräsidenten Konferenz vom 10.08.2021 von einer "Angstblase", in der sich die Bundeskanzlerin befinde.



Bild Zeitung als Verfechter der Grundrechte

(03.08.2021)

 

Über Jahrzehnte habe ich mich an dem Spiegel, Focus, der FAZ, Zeit, Süddeutschen Zeitung und anderen Leitmedien orientiert, einschließlich ARD und ZDF - heute leider weitgehend all zu häufig nur noch das verlängerte Sprachrohr der deutschen Bundesregierung. Niemals hätte ich es für möglich gehalten, dass im Jahr 2021 mehr und mehr die Bild Zeitung zum Sprachrohr für den Erhalt der Grundrechte 'aller' Deutschen Bürger wird.



Medizin als Wissenschaft

(03.08.2021)

 

Im Jahr 2020 stieß bereits die Forderung von Prof. Püschel, von 1991 bis 2020 Leiter des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Obduktionen an oder mit dem COVID-19 Virus Verstorbenen durchzuführen ("wir können von den Toten lernen"), auf heftigen Widerstand. Nun fordert der Direktor des Pathologischen Instituts der Universität Heidelberg, Prof. Schirmacher (selbst geimpft), Obduktionen von Verstorbenen binnen zwei Wochen nach deren Impfung durchzuführen und erntet ebenfalls heftigen Widerstand. 

 

Was ist das für ein Verständnis von Medizin als Wissenschaft? Wie lassen sich solche Widerstände gegen eine Wissenschaft der Medizin begründen, die nichts anderes tut als ihrem Anspruch gerecht zu werden, alles dazu Notwendige zu tun, um Klarheit über mögliche Zusammenhänge aufzudecken? Sollte eine Wissenschaft, welche auch immer es sein möge, sich in ihren Fragestellungen tatsächlich nach politischen, sozialen oder ökonomischen Interessen ausrichten?


PCR Test

(25.07.2021)

 

Die CDC und die FDA haben bekannt gegeben, dass der PCR-Test für COVID-19 am 31.12.2021 seine Zulassung verliert.

Nach diesem Datum darf  der PCR Test zur Diagnose von Covid-19 nicht mehr verwendet werden.

 

Schon heute ist der PCR-Test als Diagnosemittel auf der Seite von FDA nicht mehr aufgeführt. Die U.S. Food and Drug Administration, abgekürzt FDA  (US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel), ist die Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der Vereinigten Staaten. Als solche ist sie dem amerikanischen Gesundheitsministerium unterstellt. 

 

Die CDC (Centers for Disease Control and Prevention - ‚Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention‘) sind eine Behörde des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums mit Sitz in Druid Hills (Georgia). 

Zweck der CDC ist der Schutz der öffentlichen Gesundheit. Ein wichtiges Aufgabengebiet der Behörde sind Infektionskrankheiten: Damit entspricht ihre Zuständigkeit etwa der des Robert Koch-Instituts in Deutschland.


 

Freie Presse

(27.06.2021)

 

John Swinton war US-amerikanischer Journalist, Zeitungspublizist und Redner. Seinen größten Einfluss auf die öffentliche Meinung hatte er während der 1860er Jahre als Hauptleitartikler der New York Times. 

Bekannt wurde besonders seine für das Jahr 1883 überlieferte Rede im Twilight Club, der am 12. April 1883 im D'Orville's Restaurant im Mills Building in New York zusammentraf.

Swinton's Beitrag war eine Stellungnahme an seine Kollegen zur „Unabhängigkeit der Presse“:

 

„So etwas wie eine unabhängige Presse gibt es in Amerika nicht, außer in abgelegenen Kleinstädten auf dem Land. Ihr seid alle Sklaven. Ihr wisst es und ich weiß es. Nicht ein einziger von euch wagt es, eine ehrliche Meinung auszudrücken. Wenn ihr sie zum Ausdruck brächtet, würdet ihr schon im Voraus wissen, dass sie niemals im Druck erscheinen würde. Ich bekomme 150 Dollar dafür bezahlt, dass ich ehrliche Meinungen aus der Zeitung heraushalte, mit der ich verbunden bin. Andere von euch bekommen ähnliche Gehälter um ähnliche Dinge zu tun. Wenn ich erlauben würde, dass in einer Ausgabe meiner Zeitung ehrliche Meinungen abgedruckt würden, wäre ich vor Ablauf von 24 Stunden wie Othello: Meine Anstellung wäre weg. Derjenige, der so verrückt wäre, ehrliche Meinungen zu schreiben, wäre auf der Straße um einen neuen Job zu suchen. Das Geschäft des Journalisten in New York ist es, die Wahrheit zu verdrehen, unverblümt zu lügen, sie zu pervertieren, zu schmähen, zu Füßen des Mammon zu katzbuckeln und das eigene Land und Volk für sein tägliches Brot zu verkaufen, oder, was dasselbe ist, für sein Gehalt. Ihr wisst es und ich weiß es; Was für ein Unsinn, einen Toast auf die ‚Unabhängigkeit der Presse‘ auszubringen! Wir sind Werkzeuge und Dienstleute reicher Männer hinter der Bühne. Wir sind Hampelmänner. Sie ziehen die Fäden und wir tanzen. Unsere Zeit, unsere Fähigkeiten, unser Leben, unsere Möglichkeiten sind alle das Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“

 

Was würde John Swinton zur heutigen Berichterstattung sagen, die den sog. 'Haltungsjournalismus' propagiert?

Oder, was würde er dazu sagen, dass große Deutsche anerkannte Zeitungen und Zeitschriften hohe Spenden von privaten Geldgebern bekommen über die sie zugleich berichten sollen - wie z. B. SPIEGEL online, der im Dezember 2018 von der Bill & Melinda Gates Stiftung eine Spende in Höhe von 2.537.294,- US Dollar erhalten hat?

Quelle hierzu: -> Bericht der Gatesfoundation

Edward Louis Bernays (1891-1995), Neffe von Sigmund Freud (1856-1939), Begründer der von ihm später in 'Public Relations' umbenannten modernen Theorie der Propaganda, sagte:

"Propaganda existiert überall um uns herum. Sie ändert das Bild, das wir uns von der Welt machen. Wenn wir den Mechanismus und die Motive des Gruppendenkens verstehen, wird es möglich sein, die Massen, ohne deren Wissen, nach unserem Willen zu kontrollieren und zu steuern." 



Aufruf

(05.06.2021)

 

Auszug aus einem Beitrag auf der Seite des Journalisten Boris Reitschuster:

"Rückkehr zu einer offenen Debattenkultur vonnöten.

Kritik scheint unerwünscht, die große Bandbreite an Positionen, die die wissenschaftliche und gesellschaftliche Debatte über die Corona-Politik mittlerweile prägt, spiegelt sich im Beraterteam nicht einmal ansatzweise wider. Schlimmer noch: Ärzte, die der strammen Linie der Regierung widersprechen, müssen mit Sanktionen bis hin zu Gefängnisstrafen oder dem Entzug ihrer Approbation rechnen.

Dass auf der anderen Seite die Drosten-Studie zum PCR-Test, der die Geschicke dieser Republik seit nunmehr 15 Monaten prägt, im vergangenen November gleich von 22 Wissenschaftlern zerlegt wurde, spielt für die Politik offensichtlich keine Rolle. Im Gegenteil: Drosten wurde dank seiner hervorragenden Verdienste das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Grund genug, für eine ganze Reihe anerkannter, aber nicht erwünschter Wissenschaftler, Publizisten und Mediziner die Kampagne #wissenschaftstehtauf ins Leben zu rufen. Im Mittelpunkt steht die Forderung, zu einer offenen Debattenkultur zurückzukehren, die längst anmutet wie ein Relikt der Geschichte. Ziel der Kampagne ist das unmittelbare Ende der Maßnahmen.

Wie ein Blick in viele andere Staaten zeigt, wäre es dafür höchste Zeit. Doch in Berlin ticken die Uhren anders: Erst jüngst wurde der Ausnahmezustand über den 30. Juni hinaus verlängert – gleichsam ein Notstandsgesetz ohne Notstand."

Link: https://reitschuster.de/post/wissenschaftstehtauf-die-rueckkehr-zur-rechtsstaatlichkeit/

 

Ich selbst (L.B.) habe vor einem Jahr auf dieser meiner Internetseite in eigenen Videos sowohl vor den Eingriffen in unsere persönliche Freiheit als auch den Folgen für das ärztliche Handeln gewarnt, welches an vielen Stellen durch staatliche Auflagen mit der ärztlichen Berufsordnung, dem Eid des Hippokrates bzw. dem Ärztlichen Gelöbnis nicht mehr im Einklang stehen. Nach einem Jahr offenbart sich in meinem Verständnis leider eine ernüchternde und Besorgnis erregende Bilanz.

Unten zu sehen ein Ausschnitt eines Videos von mir vom 20.07.2020, in welchem ich - etwas erschöpft Nachts um 4:00 Uhr - zu dem Hippokratischen Eid bzw. dem Ärztlichen Gelöbnis Stellung nahm.

 

Link zur Seite #wissenschaftstehtauf mit allen Videos: https://www.wissenschaftstehtauf.de

 


Visionär

(07.05.2021)

 

Aldous Leonard Huxley (1894-1963), britischer Schriftsteller, wurde berühmt durch Romane und zahlreiche Essays. Sein bekanntestes Werk ist der 1932 erschienene dystopische Roman 'Schöne neue Welt'. Huxley wurde wiederholt als Universalgelehrter bezeichnet und gilt als einer der herausragendsten Intellektuellen seiner Zeit.

Er kritisierte soziale Normen und verbreitete gesellschaftliche Ideale sowie die möglichen negativen Folgen wissenschaftlicher und technischer Errungenschaften. Sein Gesamtwerk gilt als humanistisch motiviert. In diesem Jahrzehnte zurückliegenden Fernsehbeitrag nimmt er in einer Vision vieles vorweg, was wir heute erleben.



Zukunftsvision

(25.04.2021)

 

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat 2017 eine 'Smart City Charta' veröffentlicht, in der dargelegt wird wie eine  'Digitale Transformation in den Kommunen' nachhaltig gestaltet werden sollte. Auf Seite 43 ist u.a. aufgeführt: "Künstliche Intelligenz ersetzt Wahl"; "Vielleicht wird Privateigentum in der Tat ein Luxus"; "Verhaltensbezogene Daten können Demokratie als das gesellschaftliche Feedbacksystem ersetzen."

(farbliche Hervorhebung L.B.)

Quelle: https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/sonderveroeffentlichungen/2017/smart-city-charta-dl.pdf?__blob=publicationFile&v=2



Haltungsjournalismus

(24.04.2021)

 

Im Verlauf der letzten Jahre wurde mehr und mehr der investigative Journalismus ersetzt durch den sog. 'Haltungsjournalismus'. Dieser wird im Qualitätsjournalismus so verstanden, dass ein guter Journalist "Haltung" zeigen müsse - was bedeutet sich zu bestimmten weltanschaulichen und politischen Überzeugungen im Rahmen seiner Berichte und Kommentare zu bekennen. Früher war es die Aufgabe eines Journalisten zu berichten. Je genauer und wert­neutraler sein Bericht war, desto besser war die Qualität seiner Arbeit.

Hans-Joachim Friedrich, einer der anerkanntesten deutschen Journalisten, hat den berühmten Satz geprägt: „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört."

Prof. Dr. Claus Richter, Journalist, von 2001 bis 2014 Redaktionsleiter des ZDF-Politmagazins Frontal21, nimmt in seinem Artikel für das Cicero Magazin für Politische Bildung Stellung zur Entwicklung des Journalismus in unserer heutigen Zeit. (lesenswert für Interessierte)

 

John F. Kennedy (29.05.1917-22.11.1963), von 1961-1963 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, hielt am 27.04.1961 im Waldorf Astoria Hotel, New York, eine Rede vor der Amerikanischen Zeitungsverleger Vereinigung mit dem Titel "Der Präsident und die Presse". In dieser Rede sagte er unter anderem:

"Auch heute hat es wenig Wert, das Überleben unserer Nation zu sichern, wenn unsere überlieferten Grundsätze nicht mir ihr überleben. Und es besteht die sehr ernste Gefahr, dass ein ausgesprochener Bedarf an erhöhter Sicherheit von jenen aufgegriffen wird, die sich alle Mühe geben, deren Zweck bis zum Äußersten zu erweitern, der amtlichen Zensur und Geheimhaltung. Das beabsichtige ich nicht zuzulassen, soweit es in meiner Hand liegt. Und keine Amtsperson meiner Verwaltung, sei ihr Rang hoch oder niedrig, zivil oder militärisch, sollte meine Worte heute Abend als Rechtfertigung dafür interpretieren, Nachrichten zu zensieren, Meinungsverschiedenheit zu unterdrücken, unsere Fehler zu vertuschen, oder der Presse und der Öffentlichkeit Fakten vorzuenthalten, auf die sie einen Anspruch haben."


Grundrechte

(20.04.2021)

 

Aus der Buch-Anzeige: "Nicht nur Menschen, auch Grundrechte sind in Quarantäne. Not kennt kein Gebot? Falsch! Not braucht das Gebot des Grundgesetzes.

Heribert Prantls Buch ist eine Streitschrift für die Grundrechte:  Heribert Prantl analysiert in seinem neuen Buch, wie unter Corona eine gefährliche Stimmung entsteht, die die Grundrechte als Ballast empfindet.

Grundrechte aber heißen Grundrechte, weil sie immer gelten, auch im Katastrophenfall, gerade dann. Prantls Chronik der Krise zeigt, wie das Gebot der Verhältnismäßigkeit einer neuen Lust am Autoritären weicht.

Der Ausnahmezustand geht in die Verlängerung und die Verlängerung in die Verlängerung..."

 

Heribert Prantl, Autor, Journalist und Jurist, von 1995 bis 2017 Leiter des Ressorts Innenpolitik; von 2018 bis 2019 Leiter des Ressorts Meinung der Süddeutschen Zeitung in München; von 2011 bis 2019 war er Mitglied der Chefredaktion.


Reframing

(07.03.2021)

 

Ein aufschlussreicher Beitrag über die im Verlaufe der Corona Krise veränderte Bedeutung von Worten. Die weitreichenden Folgen dieser Form der manipulativen Umdeutung des Sinngehalts von Worten und Begriffen, wird sich wohl erst in der Zukunft zeigen. 

 

Fehlend auf der Liste - seit dem 23.03.2021:

Zwangsschließung -> Ruhetage



"Gewünschte Schockwirkung"

(07.02.2021)

 

Auszug aus dem Welt Artikel:

"Was ist, wenn die Politik der Wissenschaft das gewünschte Forschungsziel vorab mit auf den Weg gibt? Dass genau das im Frühjahr 2020 geschehen ist, darauf deutet eine Recherche der WELT AM SONNTAG hin. Demnach bat das Bundesinnenministerium (BMI) Forscher, ein Modell zu erarbeiten, auf dessen Basis „Maßnahmen präventiver und repressiver Natur“ geplant werden könnten."


Infektion vs. Positiver PCR Test

(29.11.2020)

 

Auszug eines Beitrags aus dem aerzteblatt.de vom 17.08.2020:

„Ein positiver PCR Test bedeutet weder, dass die getestete Person krank ist, noch dass sie überhaupt "infiziert" oder gar infektiös sei.

Hier eine aktuelle Antwort des RKI auf eine Nachfrage. Kurz gefasst sagen sie:

Covid-19 ist eine Erkrankung, die nicht gleichbedeutend ist mit einem Sars-CoV-2-positiven Test. Sprich: "Wenn die Person keine Symptome hat, hat sie keine Krankheit."

Ebenso besagt ein positiver PCR-Test nicht, ob es sich bei dem Gefundenen um vermehrungsfähiges Virusgenom handelt.

Dennoch werden alle positiv getesteten Fälle als Covid-19-Fall angegeben, WEIL nämlich das "dem international üblichen Vorgehen entspricht".

Das RKI behauptet zwar, die Anzahl der Tests in seine Risikobewertung mit einzubeziehen (so wie es statistisch zwingend geboten wäre), erklärt aber nicht wie - und offenbar stimmt das nicht, weil in keiner der Risikobewertungen des RKI diese Größe auch nur ansatzweise ersichtlich ist....

1. Wenn eine Person positiv auf das SARS-Coronavirus-2 getestet wird, aber keinerlei Symptome zeigt - unterschiedlichen Studien zufolge sind das bis zu 80 Prozent - hat derjenige bzw. diejenige dann trotzdem die Krankheit Covid-19?

RKI: Ein positiver Test auf SARS-CoV2 ist meldepflichtig. Wenn die Person keine Symptome hat hat sie keine Krankheit. Der Virusnachweis und die Erkrankung werden aber oft synonym verwendet. Infos zur Meldepflicht siehe: 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Vorl_Testung_nCoV.html. 

2. Ist die Zuschreibung "Covid-19-Fall" gleichbedeutend mit einem SARS-CoV-2-positiven Test? Wenn ja, warum?

RKI: Ein Covid-19-Fall, der in die Statistik aufgenommen wird, erfordert gemäß Meldepflicht und Falldefinition einen positiven Virus-Nachweis.

3. Wenn ein positiver SARS-CoV-2-Test vorliegt, kann dann sicher gesagt werden, dass es sich um ein vermehrungsfähiges, also krank machendes SARS-CoV-2 handelt? Wenn ja: Könnten Sie näher erläutern, wie das genau ermittelt wird?

RKI: Nachgewiesen wird mit einem PCR Erbgut des Erregers, das bedeutet nicht automatisch, dass es ein vermehrungsfähiges Virus ist.

4. Warum bezeichnet das RKI alle erstmalig positiv getesteten Fälle als "Covid-19-Fall"?

RKI: Das entspricht dem international üblichen Vorgehen und den Vorgaben der Meldepflicht in Deutschland.“

Link zu dem aerzteblatt.de vom 17.08.2020:

https://www.aerzteblatt.de/studieren/forum/136876

 

(Anmerkung L.B. - Es ist notwendig und sinnvoll positive PCR-Tests, von dem Vorliegen einer Infektion oder gar einer Krankheit zu unterscheiden. Dies wird leider von der überwiegenden Mehrheit der Presse wie auch der verantwortlichen Politiker nicht getan. Wir wissen inzwischen, dass über 80 % der positiv Getesteten gesund sind, keine Symptome haben und unverändert ihren alltäglichen Aufgaben nachgehen können. Etwa 15 % zeigen mittlere Grippesymptome. Ein bis zwei Prozent sind schwer erkrankt oder intensivpflichtig. Für die durchschnittliche Infektionssterblichkeit errechnete Prof. Ioannidis, weltweit anerkannter und führender Arzt für Epidemiologie an der Stanford University School of Medicine, über 51 Standorte hinweg einen Wert von 0,27 Prozent. Dies bedeutet gemäß den Befunden von Prof. Ioannidis zugleich, dass 99,73 Prozent der Population nicht an dieser Infektion verstirbt.)

Passend der Hinweis aus der Gemeinde Kleinmachnow: "Es werden nur gesunde,  symptomfreie Personen getestet." 


Intensivbettenbelegung

 (20.09.2021)

 

Einen Hinweis der Bezirksärztekammer Rheinhessen aufgreifend, wird hier täglich die aktuelle Belegungssituation intensivmedizinischer Bereiche der Krankenhaus-Standorte Deutschlands aufgeführt.

Zu erwähnen ist, dass laut Angaben des RKI jeder Patient mit positivem PCR-Testergebnis, der sich auf einer Intensivstation befindet, grundsätzlich in die Statistik als COVID 19 Fall eingeht, auch wenn er aus anderen Gründen intensiv versorgt werden muss (z. B. Unfalltrauma, Herzinfarkt, postoperative Versorgung, Tumorerkrankung oder sonstige schwere Erkrankungen).

Zitat RKI: "Das bedeutet COVID-19-Fälle werden im Intensivregister als solche gezählt, sobald ein positiver Test vorliegt." 

(Siehe - Bild unten)

In gleicher Weise werden unverändert alle Verstorbene mit positivem PCR-Testergebnis in die COVID 19 Verstorbenenstatistik aufgenommen, gleichgültig welche konkrete Todesursache vorliegt (z. B. Unfall-Trauma, Infarkt oder Krebsleiden).

(Klick hier um zur Seite des DIVI Intensivregisters zu gelangen)


Was ist gute Medizin?

 (06.12.2020)

 

Dr. med. Gerd Reuther, Facharzt u. Privatdozent für Radiologie, Autor des Beststellers 'Der betrogene Patient', nimmt in diesem 2019 von SWR 1 geführten Interview Stellung zur heutigen Medizin. Aussage aus dem Interview: "Die erste Überzeugung sollte erstmal sein, dass jeder Mensch weiß, dass das Effektivste, was er zur Verfügung hat, die eigene Selbstheilung ist und auf diese Selbstheilung kann ma erstmal vertrauen. Das hat die moderne Medizin den Menschen aber eigentlich ziemlich ausgetrieben, sondern den Glauben erweckt, dass man ohne Behandlung nicht gesund werden würde."



Strategiepapier

 (10.11.2020)

 

Das Bundesministerium des Inneren gibt in einem Strategiepapier vom März 2020 auf Seite 13 konkrete Hinweise, wie bei Menschen Angst und Panik erzeugt werden kann, um vor den vermuteten Folgen einer Corona Infektion zu warnen (Schockwirkung erzeugen, Urängste ansprechen).  

(Link zur Seite des BMI, wo das Papier als Download "Wie wir COVID 19 unter Kontrolle bekommen" zur Verfügung steht - hier)


Dejavu Erlebnis

(18.06.2021)

 

Eine Dokumentation aus dem Jahr 2010 zur damaligen Schweinegrippe 'Pandemie'. Ein vergleichbarer kritischer Beitrag ist heute undenkbar, da er als das Machwerk von Verschwörungstheoretikern und unverantwortlichen Corona Leugnern gebrandmarkt würde, obwohl wir heute das Gleiche erleben - nur noch um ein Vielfaches potenziert.



 Schweinegrippe

(14.05.2020)

 

In einem ARD Monitor Beitrag vom 19.11.2009 wurde der zweifelhafte Umgang mit der damaligen Pandemie (Schweinegrippe - H1N1-Virus) thematisiert. Ein solcher Beitrag - obwohl heute ebenso zutreffend - ist zur Zeit in den öffentlich-rechtlichen Medien leider nicht denkbar



arte - Dokumentation zur Schweinegrippe

 

Profiteure der Angst – arte Dokumentation zu SARS H1N1 (Schweinegrippe) – Impfstoff-Marketing mit erfundenen Pandemien – NDR 2009

Zitat aus dem Video von Prof. Peter Schönhöfer (damals Mit-Herausgeber arznei-telegramm): "...also muss man eine Angst-Psychose erzeugen, damit die Leute weich werden und nach dem Impfstoff greifen."

Dieser Beitrag wurde bereits mehrfach auf YouTube gelöscht, obwohl es sich um einen Beitrag eines Öffentlich Rechtlichen Senders handelt.  


(letzte Aktualisierung der Seite: 20.09.2021)