Letzte Aktualisierung am 18.04.2021

BEAR HEART

 

"Es ist sehr oft möglich, aus einer negativen eine positive Situation zu machen. Glauben Sie nie, eine Situation sei durch und durch negativ. Sie hat stets auch eine positive Seite. Suchen Sie danach, greifen Sie danach, nutzen Sie diese - sie wird alles Negative verdrängen. Wenn sie mir das nicht abnehmen wollen, gehen Sie doch bitte in einen dunklen Raum und zünden Sie ein Streichholz an, es vertreibt sofort die Dunkelheit. Dunkelheit scheint etwas sehr Hartnäckiges zu sein, aber Licht ist viel stärker; bereits eine winzige Lichtquelle verscheucht das Dunkel. So ist es mit allem. Wer sich von Negativem umstellt sieht, sollte das Positive suchen und sich zunutze machen."

Aus BEAR HEART - "Der Wind ist meine Mutter - Leben und Lehren eines indianischen Schamanen."



Beiträge zur aktuellen Entwicklung

(28.11.2020)

 

Die hier dargestellten Inhalte sind bewusst als Ausdruck eines alternativen Verständnisses bzw. einer alternativen Sicht und somit als Ergänzung zu den Botschaften, Informationen und Nachrichten zu verstehen, wie sie tagtäglich von der großen Mehrheit der politisch Verantwortlichen, den öffentlich rechtlichen Medien, sowie dem Großteil der Nachrichtenagenturen übermittelt werden. Diese scheinen an vielen Stellen nach den Grundsätzen eines Strategiepapiers ausgerichtet, welches vom Bundesministerium des Inneren im März 2020 (s. weiter unten) erarbeitet wurde. Dort werden auf Seite 13 konkrete Hinweise gegeben, wie bei Menschen Angst und Panik erzeugt werden kann, um vor den vermuteten Folgen einer Corona Infektion zu warnen. Dies steht vollkommen im Gegensatz zu jeder guten Psychotherapie, deren Anliegen es hingegen ist, Angst und Panik zu lindern bzw. zu beseitigen, Selbstvertrauen, Selbstsicherheit und soziale Kompetenz aufzubauen und somit auch das eigene Immunsystem zu stärken. Die Vorgaben dieses Strategiepapiers haben leider dazu geführt, dass eine differenzierte Betrachtung unter Einbeziehung auch gegensätzlicher Sichtweisen - wie dies im Rahmen einer wissenschaftlichen und auch demokratischen Auseinandersetzung selbstverständlich sein sollte - nicht mehr möglich zu sein scheint. Von den offiziellen Botschaften abweichende, hinterfragende oder kritische Sichtweisen, seien sie auch von bisher anerkannten und aufgrund ihrer wissenschaftlichen Verdienste bislang respektierten Persönlichkeiten vorgetragen, werden weitgehend ausgegrenzt und unterliegen stellenweise einer Entwertung und Diffamierung. In diesem Kontext kommt es auch auf vielen alternativen Nachrichtenkanälen (YouTube, Facebook) zu einer Zensur - in einem für unsere Demokratie bisher unvorstellbaren Ausmaß (Löschung von Hunderttausenden von Beiträgen). Um sich ein umfassendes Bild machen zu können, ist es jedoch sinnvoll und wichtig auch alternative bzw. von der offiziellen Darstellung abweichende Überlegungen, Sichtweisen, Denkansätze und Erkenntnisse mit einzubeziehen. Es ist ein zentrales und kennzeichnendes Merkmal einer jeden psychoanalytischen Untersuchung, sich nicht mit einer vorgegebenen Erklärung zufrieden zu geben, sondern Fragen zu stellen, um über diese weitergehende Erkenntnisse und Aufschlüsse zu gewinnen. Der bedeutende griechische Philosoph Sokrates (469 - 399 v. Chr.) hat diesbezüglich in seinen Dialogen bereits aufgezeigt, wie wir vorgehen sollten. Letztlich ist dies auch das berechtigte Anliegen einer jeden ernst zu nehmenden Wissenschaft. 

 

An vielen Stellen des Lebens sind wir konfrontiert mit einer Güterabwägung und müssen entscheiden, was einen höheren Wert haben sollte. Bislang konnten wir in unserer Demokratie von dem höchsten Wert der uns gegebenen Grundgesetze ausgehen. Sie waren eine scheinbar unverrückbare existenzielle Grundlage, auf der wir stehen konnten. Nun mussten wir im Verlauf der letzten Monate zunehmend erkennen, dass dies aufgrund getroffener Maßnahmen und Verordnungen nicht mehr der Fall ist. Das festzustellen ist ernüchternd und schmerzlich. Wie sehr sich der Stellenwert der Grundrechte verändert hat, lässt sich u.a. auch daran erkennen, dass an Stellen, an denen es um die Wahrnehmung von Grundrechten geht, heute von  politisch Verantwortlichen von der Erteilung bzw. dem vorübergehenden Entzug von "Privilegien" gesprochen wird.

 

Ob dies sinnvoll und gerechtfertigt sein wird, werden wir anhand des Verlaufs unserer weiteren Zukunft erkennen können. Aufgrund der existenziellen Bedeutung all der damit verbundenen Fragen, lässt sich stellenweise auch in den hier dargestellten Inhalten eine emotionale Beteiligung verständlicherweise kaum vermeiden.

 

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

 (Artikel 1 und 20 sind zusätzlich durch die Ewigkeitsklausel geschützt) 

Artikel 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. 

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Artikel 20

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht von dem Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtssprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtssprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

 

Link zu den 20 Artikeln des Grundgesetztes für die Bundesrepublik Deutschland (Klick >)

Es ist ratsam sich diese anzuschauen um verstehen zu können, was in Frage gestellt ist.


Konformität

 (05.12.2020)

 

Dieses 'Stand up' Experiment ist ein Beleg für das weiter unten aufgeführte Experiment von Solomon Asch aus dem Jahr 1951. Hier sehen wir, wie stark ein Gruppenzwang wirkt und wie er auf eine 'neue Generation' von Gruppenmitgliedern übertragen wird. Kennzeichen unserer menschlichen Gesellschaft.



Neuinfektionen-7-Tage-Inzidenz-Mainz und Gesamtzahl der aktuell Infiziert gemeldeten

(Aktualisiert am 18.04.2021)

 

Einwohnerzahl:                                                            218.578

Neuinfektion (7-Tage-Inzidenz):        199,9 /Hdt ( = 0,1999 %)

- Übertragen auf 10.000 Menschen sind das 20 Betroffene bzw.

9.980 die nicht betroffen sind -

(korrekter Weise sollte es nicht 'Neuinfektionen' heißen, sondern 'positiv getestete' - ein positiver Test ist nicht gleichzusetzen mit einer Infektion - siehe weiter unten)

Todesfälle insgesamt: 186 bezogen auf die Gesamtzahl der Einwohner sind das 0,085 %

- Übertragen auf 10.000 Menschen sind das 9 Betroffene bzw.

9.991 die nicht betroffen sind.

 

Zur Veranschaulichung: Übertragen auf die Promenade am Rheinufer in Mainz bedeutet dies zur Zeit, dass 9.980 Spaziergänger, Jogger und Fahrradfahrer am Rheinufer einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen, da es 20 Betroffene gibt.

(Quelle: corona-in-zahlen.de)

 

(Aktualisiert am 16.04.2021)

Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten in Mainz: 847 (+41 zum Vortag)

Bezogen auf die Gesamteinwohnerzahl von Mainz (218.578) sind demnach aktuell infiziert gemeldet: 0,39 %

Nicht infiziert sind somit: 99,61 %

bzw. 217.731 von 218.578 Einwohnern

 (Quelle: Impfzentrum Mainz-Bingen)

 

 

Die Realität in der wir leben: 

Bei dem uns auferlegten Inzidenz-Wert von 100 bedeutet es, dass von 1000 Menschen 999 ihr gesamtes Leben einschränken müssen und alle damit verbundenen Kollateralschäden körperlicher, seelischer, geistiger und materieller Natur in Kauf nehmen müssen, da es 1 Betroffenen gibt. Dieser eine Betroffene muss nicht erkrankt sein, keine Symptome haben, es reicht ausschließlich das positive Testergebnis - selbst wenn es sich im Nachhinein als 'falsch positiv' erweisen würde.

 

In einer Analogie bedeutet dies, dass eine Autobahnstrecke von 1 Km (1000 m) nur noch mit eingeschränkter Geschwindigkeit bzw. zu bestimmten Uhrzeiten gar nicht mehr zu befahren ist, weil möglicherweise 1 Meter dieser Autobahnstrecke beschädigt ist. 

 

Nach dem am 13.04.2021 vom Bundeskabinett - auf Betreiben von Bundeskanzlerin Merkel - beschlossenen neuen Infektionsschutzgesetz, kann die Bundesregierung ab der oben beschriebenen Inzidenz von 1 betroffenen Person von 1000 Menschen (s.o.) einheitlich für ganz Deutschland folgendes anordnen:

 

- private Treffen eines Haushaltes mit einer weiteren Person – ohne Kinder insgesamt maximal fünf Personen

- nächtliche Ausgangsbeschränkungen von 21.00 bis 5.00 Uhr, mit nur wenigen Ausnahmen wie medizinische Notfälle oder Wege zur Arbeit, nicht aber Abendspaziergänge

- Zusammenkommen bei Todesfällen: höhstens 15 Personen

- Schließung der meisten Läden, Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie der Gastronomie

- Sport: erlaubt ist nur kontaktloser Individualsport allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands (Ausnahme: Wettkampf- und Traingsbetrieb für Berufs- und Leistungssportler)

- Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt 

 

Hier die bemerkenswerte Definition des Bundesgesundheitsministeriums der nächtlichen Ausgangsbeschränkungen, die es unter Androhung von Bußgeldern (außer in medizinischen Notfällen oder dem Weg zur Arbeit) untersagen, die Wohnung oder das Haus zu verlassen:

 

"Es handelt sich vorliegend nicht um eine Freiheitsentziehung, sondern lediglich um eine Einschränkung der persönlichen Bewegungsfreiheit zu regelmäßigen Ruhens- und Schlafenszeiten, die sich als Eingriff in die allgemeine Handlungsfreiheit auswirkt."

 

D.h. der Verlust an freier Beweglichkeit ist kein Freiheitsentzug???

Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/B/4._BevSchG_Formulierungshilfe.pdf


Merkmale von Angst und Panik 

(18.03.2021)

 

Kennzeichnend für Menschen, die von Angst und Panik bestimmt sind, ist, dass sie sich in ihrem Erleben und ihren Reaktionen häufig von dem leiten lassen, was in ihnen als Befürchtung, Phantasie und somit als Vorstellung bzw. Projektion vorhanden ist, weniger von dem, was sich aufgrund der jeweils gegebenen realen Situation und der damit verbundenen konkreten Erfahrungswerte ableiten lässt. 

 

Ein wichtiger Schritt zu einer angemessenen Einschätzung der Realität besteht darin, sich selbst einzugestehen, dass in einem konkreten Kontext unter Umständen die eigenen Vorstellungen, Phantasien, Befürchtungen und Ängste eine bedeutende Rolle in unserer Wahrnehmung und Bewertung der Realität spielen. Diese Einsicht erst kann es uns ermöglichen zu prüfen, wie sehr sich das, was uns bewegt mit dem, was im Außen tatsächlich vorzufinden ist, in Übereinstimmung steht. Sind wir in der Lage eine solche Prüfung vorzunehmen, können wir das als einen Vorgang der Realitätsprüfung bezeichnen.

 

Je mehr wir uns an der Realität ausrichten, umso weniger werden wir unseren eigenen inneren Vorstellungen und Phantasien ausgeliefert sein. Eine Realitätsprüfung ist immer damit verbunden, dass wir uns über einen bestimmten Zeitraum etwas Äußerem konkret zuwenden, das heißt genau hinschauen und unter Umständen anhand entsprechender anspruchsvoller Prüfungen und Untersuchungen nachweisbare Belege bekommen, die ein bestimmtes Vorgehen in Anbetracht der gewonnenen Aufschlüsse als angemessen und gerechtfertigt erscheinen lässt. 

 

Nehmen wir in einer konkreten Situation eine solche Realitätsprüfung nicht vor und sind stattdessen nur im Rahmen einer gedanklichen Vorwegnahme damit befasst, besteht die Gefahr, dass wir uns ausschließlich nach Möglichkeiten dessen ausrichten, was sein könnte. Hierdurch sind wir weitgehend unseren Phantasien, Befürchtungen und Ängsten überlassen. Wir unterlassen es dann den Versuch zu unternehmen, uns entlang der tatsächlich gegebenen Wirklichkeit mit dem zu befassen, was erfahrungsgemäß mit einer Wahrscheinlichkeit des Auftretens verbunden ist. 

 

Aufgrund dessen können wir ein kennzeichnendes Merkmal erkennen, welches das Denken entlang unserer Ängste prägt und bestimmt. Die Überlegungen eines von Befürchtungen und Ängsten geprägten Menschen richten sich nahezu immer nach dem, was möglich ist und somit nicht nach dem, was wahrscheinlich ist. Bezogen auf das Eintreten eines Ereignisses – um welches auch immer es sich handeln mag – können wir im Fall der Möglichkeit immer von einem Ja (es tritt ein) oder Nein (es tritt nicht ein) ausgehen. 

 

Eine Realitätsprüfung fragt jedoch nicht nach der Möglichkeit eines Ereignisses, sondern nach der Wahrscheinlichkeit des Ereignisses. Diese bezieht alle bisher in diesem konkreten Zusammenhang gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse ein und leitet aus den damit verbundenen Aufschlüssen eine Voraussage ab. 

 

Je mehr wir uns selbst „verlieren“, uns unseren Phantasien, Vorstellungen, Ängsten und Projektionen überlassen, umso weniger können wir korrigierende und angemessene Orientierung gebende Faktoren miteinbeziehen. Beim Vorliegen bestimmter psychischer Verfassungen, wie sie z. B. im Falle von Angst und Panik vorliegen, ist eine Ausrichtung an der Realität kaum noch möglich, da das Denken, Fühlen, Entscheiden und Verhalten nahezu ausschließlich von unserem ängstlichen Erleben und dessen, was sein könnte bestimmt ist. Solche Zustände zeichnen sich erfahrungsgemäß in der Folge nicht selten auch durch das Bestehen sogenannter nicht korrigierbarer Überzeugungen aus. Im Ergebnis lässt sich dann auch mittels einer davon abweichenden Realität keine Korrektur mehr vornehmen. L.B.


Informed consent - Ärztliche Ethik

(27.03.2021)

 

Zitat aus dem Deutsches Ärzteblatt 2018; 115(27-28): A-1324 / B-1120 / C-1112 zu Arzt und Ethos: Aufklärung und Informed consent

 

"Das ethische Grundprinzip der ärztlichen Aufklärung ist unbestritten. Wie weit die Aufklärung gehen soll oder kann, wird dagegen immer wieder diskutiert. Denn die Nocebo-Forschung hat nachgewiesen, dass es sich negativ auswirken kann, den Patienten umfassend über Risiken zu informieren.

Was ist medizinische Aufklärung? Dazu hat sich bereits kein Geringerer als Immanuel Kant geäußert, und zwar in seiner meist verkürzt zitierten berühmten Schrift aus dem Jahr 1784 über die Notwendigkeit, seinen eigenen Verstand zu gebrauchen: „Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt und so weiter, so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen. Dass der bei Weitem größte Teil der Menschen (darunter das ganze schöne Geschlecht) den Schritt zur Mündigkeit, außer dem dass er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte: dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben.“ 

Quelle: Deutsches Ärzteblatt 2018; 115(27-28): A-1324 / B-1120 / C-1112

 

Die Voraussetzung für eine medizinische Behandlung (wozu auch eine Impfung zählt), ist das, was wir als 'informed consent', zu deutsch 'informierte Einwilligung' bezeichnen. Eine informierte Einwilligung besagt, dass medizinische Maßnahmen - gleich welcher Art - nur dann durchgeführt werden dürfen, wenn der Betroffene nach einer umfassenden Aufklärung seine Zustimmung erteilt. Eine solche Aufklärung muss somit nicht nur die Vorteile, sondern auch klar und verständlich über mögliche Gefahren und Risiken einer Behandlung informieren. Die Zustimmung eines Betroffenen beruht sodann auf seinem Persönlichkeits- und Selbstbestimmungsrecht.

Unterlassen wir es als Ärzte dieser auch in unserer Berufsordnung (Aufklärungspflicht -- Paragraph 8) verankerten Verpflichtung gerecht zu werden, laufen wir Gefahr uns im Sinne des § 223 StGB strafbar zu machen. (L.B.)


Erfahrungsbericht aus meiner Praxis

(08.04.2021)

 

Maria V. 60 J. stand im Frühjahr 2020 kurz vor dem Abschluss Ihrer Behandlung. Die seit vielen Jahren bestandene Migräne hatte sich durch engagiertes Arbeiten an den Ursachen so stark vermindert, dass sie nahezu ohne Medikamente und ohne kurzfristige Ausfälle am Arbeitsplatz damit umgehen konnte. 

Im März 2020 nahmen dann die Migräne-Anfälle erneut zu. Maria V. arbeitet seit vielen Jahren als Krankenschwester in einem Altenpflegeheim. Sie konnte es psychisch kaum ertragen, die ihr anvertrauen Bewohner des Pflegeheims zur Isolation zu nötigen. Diese durften über Wochen ihre Zimmer nicht verlassen, bekamen - statt wie sonst üblich im gemeinsamen Speisesaal - ihr Essen in ihrem Zimmer serviert und durften auch keine Verwandtenbesuche empfangen. Besonders schwer fiel ihr dies bei psychisch veränderten (dementen) Bewohnern, denen sie diese neue Situation nicht ausreichend erklären konnte. Wiederholt wurde sie von diesen betroffenen Bewohnern gefragt, was sie denn falsch gemacht hätten, um eingesperrt zu sein bzw. was sie denn tun müssten um als „brav“ zu gelten, so dass sie ihr Zimmer wieder verlassen dürften.

Maria V. ist eine qualifizierte Fachkraft mit einer speziellen Fachausbildung in Palliativ-Pflege  und Sterbebegleitung. Sie berichtet unter Tränen von den Konflikten bei der Betreuung Sterbender. In der Versorgung dieser Menschen fehlt nun seit vielen Monaten die früher übliche, oft viele Stunden andauernde Begleitung durch die Angehörigen. Die Besuchsmöglichkeiten sind stark eingeschränkt. Sie selbst kann durch ihre weiteren Verpflichtungen stets nur kurzfristig - oft nur für Minuten - diese Lücke füllen. Es schmerzt sie zu wissen, dass diese Menschen oft stundenlang einsam leiden, während sie die anderen Bewohner versorgen muss. Auch die Pflicht, selbst bei Patienten im Sterbeprozess, Schutzkleidung und  Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen zu müssen, belastet sie sehr. Wenn sie in einer solchen Situation den MNS kurz abnimmt um dem Sterbenden zuzulächeln, fühlt sie sich schuldig, fürchtet entdeckt und von einer Ihrer Mitarbeiterinnen der Heimleitung gemeldet zu werden. Zugleich kann sie jedes Mal von Neuem erkennen, welche positive Wirkung und Bedeutung dies für die Sterbenden hat, ihr Gesicht zu sehen. In einer Behandlungssitzung fragt sie: „Soll dieses das Letzte sein, was diese Menschen sehen? - kein lächelndes, kein zugewandtes Gesicht, sondern eine Maske, eine völlig verhüllte Person?“

Weiterhin berichtet sie, dass Covid-positiv getestete Sterbende, selbst ohne das Auftreten irgendwelcher Symptome bzw. Krankheitszeichen aktuell (April 2021) nicht von Ihren Verwandten besucht werden dürfen. Es ist kein Abschied möglich. Auch nach dem Versterben findet bei diesen Menschen nicht die sonst übliche, letzte Pflege des Körpers statt. Es ist nicht erlaubt sie noch einmal zu waschen, umzukleiden etc. Sie werden in geschlossene Plastikhüllen verbracht. Selbst dem Bestatter ist es nicht erlaubt diese zu öffnen, damit die Verwandten sich zumindest von dem Toten noch einmal verabschieden können. Auch hier berichtet Maria V. voller Anteilnahme von großem Schmerz dem alle Beteiligten ausgesetzt sind. 

Mittlerweile habe sich durch die ganzen neuen Vorgaben in Ihrem Arbeitsbereich ein nahezu mechanistischer Umgang der Pflegenden mit den Bewohnern eingestellt. Früher übliche kurze Berührungen oder kleine Gespräche über die körperliche Versorgung hinaus seien fast vollkommen erloschen.

Auch nach der nun erfolgten Impfung fast aller Bewohner ist es zu keinerlei Veränderung im Umgang bzw. der Besuchsregelung gekommen. Einige Kolleginnen haben aufgrund dieser als unmenschlich empfundenen Atmosphäre gekündigt. Maria V. selbst bemüht sich für die Bewohner einen Gegenpol darzustellen und ihnen so viel Nähe und Mitmenschlichkeit wie möglich zukommen zu lassen. Doch auch sie selbst leidet täglich unter diesen Zuständen. Sie empfindet die jetzt auferlegten wöchentlich zweimaligen Testungen als sehr unangenehm und unhygienisch (Abstrich jeweils durch Mund und Nase mit dem gleichen Watte-Träger).

Ihr selbst fällt das Atmen während der körperlich herausfordernden Arbeit unter dem MNS extrem schwer, so dass sie wöchentlich mehrfach unter Ihrer Migräne leidet. Hinzu kommt eine starke, vor 2020 nicht gekannte Müdigkeit und Erschöpfung an ihren Arbeitstagen. Inzwischen ist die erneute und regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln für sie wieder zur Normalität geworden. Häufig fragt sie sich, wie lange sie unter diesen Umständen ihren Beruf noch ausüben kann. Diesen hat sie bis zum Frühjahr 2020 als Ihren Traumberuf empfunden und ihn aufgrund dessen mit voller Hingabe ausgeübt.

(Der Name der Patientin wurde verändert und die Patientin ist mit der Veröffentlichung dieser Schilderung ausdrücklich einverstanden.)


Hymne der Freiheit

(14.04.2021)

 

Seit Monaten ist dieser Titel in Frankreich zur Hymne der Freiheit und des Widerstands geworden. Fashmobs finden inzwischen über alle Städte in ganz Frankreich statt.



"Volksfeinde"

(17.04.2021)

 

In einer Kolumne für Web.de von Prof. Dr. Rolf Schwartmann, Jurist, war am 09.04.2021 zu lesen: "Impfmuffel sind in der Pandemie Volksfeinde." Inzwischen ist dieser Satz auf der Web.de Seite ausgetauscht durch den Satz: "Impfmuffel sind in der Pandemie verpönt." 

 

Wikipedia zum Begriff Volksfeinde:

"Der abwertende Begriff Volksfeind wird benutzt, um die Bekämpfung politischer Gegner zu rechtfertigen. Im 20. Jahrhundert war er in der Sowjetunion (insbesondere während des Stalinismus) und im Nationalsozialismus als ideologischer Kampfbegriff verbreitet.

Der Begriff wurde maßgeblich im Römischen Reich geprägt, wo spätestens seit 88 v. Chr. immer wieder Bürger zum hostis publicus erklärt wurden und fortan vogelfrei waren. In der Neuzeit wurde der Ausdruck ennemi du peuple in der Französischen Revolution vielfach verwendet, er diente zur Rechtfertigung der Terrorherrschaft. Während des Russischen Bürgerkriegs wurde das russische Äquivalent Враг народа Wrag naroda von Lenin aufgegriffen und anstelle des ursprünglichen marxistischen Begriffs Klassenfeind genutzt, um Gegner zu brandmarken. Während der Säuberungen Stalins bezeichnete man damit massenweise angebliche Konterrevolutionäre, Diversanten, Saboteure und Spione sowie die Beschuldigten in der sogenannten „Ärzteverschwörung“. Zur Legalisierung diente der Artikel 58 des Strafgesetzbuches der RSFSR, der auch in anderen Unionsrepubliken sinngemäß angewendet wurde. Andere totalitäre Regime pflegten ebenfalls ihre jeweiligen Gegner als „Volksfeinde“ oder „Staatsfeinde“ zu stigmatisieren und zu bestrafen."


Besonnen

(17.04.2021)

 

Der Chef der uniformierten Schutzpolizei in Stuttgart, Carsten Höfler, nimmt Stellung zum Vorgehen der Polizei anlässlich der Kundgebung mit von der Polizei geschätzten 10.000 Teilnehmern der Querdenker Bewegung in Stuttgart am 03.04.2021.



"Willkür"

(16.04.2021)

 

In einem Thesenpapier vom 14.04.2021 nimmt eine Autorengruppe von Professoren - unter anderem auch der anerkannte und renommierte Prof. Dr. Klaus Püschel von dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Institut für Rechtsmedizin) - Stellung zu dem Entwurf eines 4. Bevölkerungsschutzgesetzes. Die Überschrift des Thesenpapiers lautet: "Zentralisierte Willkür"

 

Hier das Resümee des unten verlinkten 13-Seitigen Thesenpapiers:

"Das Gesetz verschreibt sich in dem dortigen § 28b Infektionsschutzgesetz (IfSG) einem Konzept nicht-pharmazeutischer Interventionen (NPI) und favorisiert schwerpunktmäßig Kontaktbeschränkungen. Es basiert auf einem willkürlich gesetzten „Schwellenwert“ und knüpft daran einen Automatismus und eine die Länderkompetenzen begrenzende Rechtsverordnungsermächtigung. Die Schwellenwerte sind eine politische Entscheidung auf der Basis einer unsicheren und willkürlichen Setzung. Sie verfehlen die Grundlage rechtsstaatlichen Steuerungshandelns.

Die Verknüpfung der Automatik unterschiedlicher Interventionen (Eingriffe in Grundrechte) in § 28b Abs. 1 IfSG-E mit dem einheitlichen Schwellenwert verletzt das Verhältnismäßigkeitsgebot, das eine differenzierte Begründung für jeden einzelnen Eingriff erfordert. Das Gebot der spezifischen Begründung der Verhältnismäßigkeit von Grundrechtseingriffen ist während der Pandemiezeit durch die Rechtsprechung des BVerfG und mehrerer anderer Verfassungs- und Oberverwaltungsgerichte bestätigt worden. Die Verhältnismäßigkeitsprüfung hat maßnahmenspezifisch zu erfolgen; grundrechtsspezifische Angemessenheitsanforderungen sind zu beachten. Die Voraussetzungen der gesetzlichen automatisierten Interventionen sind durch die Steuerung der Testung beeinflussbar; ebenso die Rechtsverordnungsermächtigungen.

Das Gesetz schließt Differenzierung als Konzept der Pandemiebekämpfung aus.

Der Automatismus der Anordnung von „Maßnahmen“ durch Gesetz erschwert eine justizielle Kontrolle der Verfassungsmäßigkeit der Maßnahmen und ermöglicht allein ein Normenkontrollverfahren oder (begrenzt) Verfassungsbeschwerden vor dem BVerfG. Die unverzichtbare verwaltungsgerichtliche Kontrolle allein ermöglicht die differenzierende Abwägung zwischen Grundrechten des Schutzes und des Eingriffs im Einzelfall.

Das Gesetz desavouiert politisch den Föderalismus ohne Not durch krisenhaft begründete Zentralisierung. Zentralisierung ist als politische Intervention weder durch Evidenz noch durch Überzeugung begründet.

Die Pandemie sollte nicht der Ausgangspunkt für staatsorganisatorische Interventionen/Veränderungen sein. Der Gedanke an eine neue Notstandsverfassung im Gesundheitsbereich drängt sich auf."

Quelle: https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2021/thesenpapier_adhoc2_210414.pdf 


Umdenken erforderlich

(14.04.2021)

 

Prof. Dr. Detlev Krüger war 27 Jahre Chefvirologe an der Berliner Charité. Er schaltet sich in die Debatte über eine Veränderung des Infektionsschutzgesetzes ein.

Auszug aus seiner öffentlichen Stellungnahme: 

So sei es möglich, dass selbst dann, wenn es weniger Patienten in Krankenhäusern als bei Grippewellen gibt, „massive Einschränkungen der Freiheitsrechte mit gravierenden Auswirkungen auf Wirtschaft, Kultur und die körperliche und seelische Gesundheit erfolgen müssten“.


Kein Klagerecht mehr

(14.04.2021)

 

Das Infektionsschutzgesetz soll geändert werden und bundesweit einheitlich gelten. Die Länder könnten dann nicht mehr frei entscheiden, wie sie die beschlossenen Maßnahmen umsetzen. Es drohen Ausgangsperren für Kommunen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100.

Dazu der Kommentar von RTL WEST Chef Jörg Zajonc.



Machtübernahme

(13.04.2021)

 

Kritischer Kommentar des SAT1-Live Chefredakteurs, Richard Kremershof, angesichts der Entwicklung in Berlin. Zitat aus dem Kommentar: "Angela Merkel macht jetzt mit dem Deutschen Föderalismus kurzen Prozess."



"Framing"

(13.04.2021)

 

In Wikipedia ist zu lesen:

"Framing ist ein Prozess einer Einbettung von Ereignissen und Themen in Deutungsraster. Komplexe Informationen werden dadurch selektiert und strukturiert aufbereitet, sodass eine bestimmte Problemdefinition, Ursachenzuschreibung, moralische Bewertung und/oder Handlungsempfehlung in der jeweiligen Thematik betont wird."

Die Massenpsychologie bedient sich immer schon solcher Techniken um erwünschte Haltungen und Überzeugungen zu übermitteln, die dann eine gewünschte Wirkung haben. Der kritische gesunde Menschenverstand sollte sich davor hüten, sich einem Framing auszuliefern.


Demokratieabbau?

(12.04.2021)

 

Henryk M. Broder, deutscher Publizist und Buchautor, schrieb für die Frankfurter Rundschau, das Magazin Der Spiegel und für die Berliner Tageszeitung Der Tagesspiegel. Hier in einem neuen kritischen Kommentar. 

Auszug: "Die haben mir ein Jahr versaut, die haben meine Lebensqualität wesentlich gestört und behindert und sie haben damit nichts erreicht. Wenn sie damit wenigstens erfolgreich gewesen wären, würde ich jetzt Gnade ergehen lassen. Aber so will ich nur noch eins, die sollen machen, was sie wollen, ich mache nicht mit."



Allmacht

(11.04.2021)

 

Jens Gnisa, Richter und Ex-Vorsitzender des Deutschen Richterbundes, ist „entsetzt“ über die Pläne des Bundes bzgl. der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes.

Auszug aus dem Beitrag: 'Der Bundestag spiele nach der Verabschiedung des Gesetzes zudem „keine Rolle mehr. Es entscheiden nur noch Bundesregierung und Bundesrat. Also nur noch die Exekutive“. Das habe „mit meinem Demokratieverständnis nichts mehr zu tun“, so Richter Gnisa.


Bewusste Dramatisierung (ARD)

(11.04.2021)

 

Je rötlicher die Farbdarstellung umso dramatischer wirken die aktuellen 7-Tage-Inzidenzen in Deutschland. Auf dem rechten Bild sieht man wie die Karte der Tagesschau aussehen würde, wenn man die Farbskala beibehalten hätte. Der dramatische Effekt des mittleren Bildes wäre dann nicht gegeben.

Die linke Karte ist die alte Darstellung der Tagesschau (17.03.2021), in der Mitte die Karte der Tagesschau nach der Änderung der Farbskala durch Senkung der Werte (09.04.2021), ab welchen die konkreten Farben zugeordnet werden (50 auf 35; 250 auf 50; 500 auf 100).  In der Folge kommt es bereits bei wesentlich geringeren Inzidenz-Werten (100 statt 500) zu einer entsprechend starken Farbe. Die rechte Karte zeigt die Farbgestaltung auf Grundlage der alten Farbskala mit den Inzidenzen vom 09.04.2021. Durch diese einfache Manipulation lassen sich vollkommen andere Eindrücke vermitteln, womit sich ein gänzlich anderes Bild der Bedrohung verbinden lässt. Die Folge ist eine veränderte Akzeptanz bzgl. angekündigter weiterer Maßnahmen.


Sensationsurteil !!!

(10.04.2021)

 

Am 08.04.2021 hat das Familiengericht in Weimar ein Urteil gefällt, welches in seiner schriftlichen Begründung die gesamte Grundlage der Corona Maßnahmen in Frage stellt. Es lohnt sich die gesamte Begründung für das Urteil zu lesen. (178 Seiten). Das Amtsgericht Weimar untersagt mit diesem Urteil Masken, Mindestabstände und Schnelltests in den Schulen.

Der Richter faßt seine Entscheidung wie folgt zusammen: 

“Der den Schulkindern auferlegte Zwang, Masken zu tragen und Abstände untereinander und zu dritten Personen zu halten, schädigt die Kinder physisch, psychisch, pädagogisch und in ihrer psychosozialen Entwicklung, ohne dass dem mehr als ein allenfalls marginaler Nutzen für die Kinder selbst oder Dritte gegenübersteht. Schulen spielen keine wesentliche Rolle im „Pandemie“-Geschehen.

Die verwendeten PCR-Tests und Schnelltests sind für sich allein prinzipiell und schon im Ansatz nicht geeignet, eine „Infektion“ mit dem Virus SARS-CoV-2 festzustellen. Das ergibt sich nach den Darlegungen in den Gutachten bereits aus den eigenen Berechnungen des Robert-Koch-Instituts. Laut RKI-Berechnungen, wie Gutachter Prof. Dr. Kuhbandner ausführt, beträgt bei Massentestungen mit Schnelltests unabhängig von Symptomen die Wahrscheinlichkeit, beim Erhalt eines positiven Ergebnisses tatsächlich infiziert zu sein, bei einer Inzidenz von 50 (Testspezifität 80%, Testsensitivität 98%) nur zwei Prozent. Das würde heißen: Auf zwei echt-positive Schnelltest-Ergebnisse kämen 98 falsch- positive Schnelltest-Ergebnisse, welche man dann alle mit einem PCR-Test nachtesten müsste.

Ein (regelmäßiger) Zwang zum anlasslosen Massentesten an Asymptomatischen, also Gesunden, für das schon die medizinische Indikation fehlt, kann nicht auferlegt werden, weil er außer Verhältnis zu dem Effekt steht, der damit erreicht werden kann. Zugleich setzt der regelmäßige Zwang zum Test die Kinder psychisch unter Druck, weil so ihre Schulfähigkeit ständig auf den Prüfstand gestellt wird.

 

So außergewöhnlich und bemerkenswert dieses Urteil ist, so konsequent wird es bislang von den großen öffentlichen Medien verschwiegen bzw. vollständig ausgeblendet und wird somit inexistent gemacht. Ganz offensichtlich passt es nicht in die alltägliche einheitliche Berichterstattung. 

 

Der konkrete Beschluss im originalen Wortlaut:

 

Amtsgericht Weimar, Beschluss vom 08.04.2021, Az.: 9 F 148/21

hat das Amtsgericht Weimar durch ...

im Wege der einstweiligen Anordnung beschlossen:

Den Leitungen und Lehrern der Schulen der Kinder A, geb. am ..., und B, geboren am ..., nämlich der Staatlichen Regelschule X, Weimar, und der Staatlichen Grundschule Y, Weimar, sowie den Vorgesetzten der Schulleitungen wird untersagt, für diese und alle weiteren an diesen Schulen unterrichteten Kinder und Schüler folgendes anzuordnen oder vorzuschreiben:

im Unterricht und auf dem Schulgelände Gesichtsmasken aller Art, insbesondere Mund-Nasen-Bedeckungen, sog. qualifizierte Masken (OP- Maske oder FFP2-Maske) oder andere, zu tragen,

Mindestabstände untereinander oder zu anderen Personen einzuhalten, die über das vor dem Jahr 2020 Gekannte hinausgehen,

an Schnelltests zur Feststellung des Virus SARS-CoV-2 teilzunehmen.

Den Leitungen und Lehrern der Schulen der Kinder A, geb. am ..., und B, geboren am ..., nämlich der Staatlichen Regelschule X, Weimar, und der Staatlichen Grundschule Y, Weimar, sowie den Vorgesetzten der Schulleitungen wird geboten, für diese und alle weiteren an diesen Schulen unterrichteten Kinder und Schüler den Präsenzunterricht an der Schule aufrechtzuerhalten.

Von der Erhebung von Gerichtskosten wird abgesehen. Die beteiligten Kinder tragen keine Kosten. Ihre außergerichtlichen Kosten tragen die Beteiligten selbst.

Die sofortige Wirksamkeit der Entscheidung wird angeordnet.

 

Hier auch der Link zur Seite von Boris Reitschuster, wo dieses Urteil ebenfalls dargestellt und kommentiert ist: 

"Hammer-Urteil in Weimar: Keine Masken, kein Abstand, keine Tests mehr für Schüler"

"Gefahr für das geistige, körperliche oder seelische Wohl des Kindes"

VERÖFFENTLICHT AM 10. APRIL 2021

 

11.04.2021

Der Sprecher des Netzwerks kritischer Richter und Staatsanwälte (KRiStA) Oliver Nölken erläutert die Weimarer Entscheidung. 

Nölken rief den Freistaat Thüringen und seine betroffenen Behörden und Schulen auf, die Gerichtsentscheidung zu befolgen. In einer ersten Stellungnahme hatte das Bildungsministerium in Erfurt die praktische Relevanz des Weimarer Beschlusses angezweifelt und zudem angekündigt, gegen die Entscheidung vor das Oberlandesgericht Jena ziehen zu wollen. Bei sorgfältiger Prüfung der Rechtslage werde der Staatsregierung aber sicher auffallen, dass nach § 57 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) gar kein Rechtsmittel gegen eine einstweilige Anordnung des Familiengerichts gegeben sei. „In einem Rechtsstaat muss man Gerichtsentscheidungen auch dann respektieren, wenn sie einem nicht gefallen. Das gilt auch für die Thüringer Staatsregierung“, stellte KRiStA-Sprecher Oliver Nölken klar.

Quelle: https://netzwerkkrista.de/2021/04/11/pressemitteilung-2-21-gericht-ordnet-rueckkehr-zur-normalitaet-an-schulen-an-netzwerk-krista-begruesst-paukenschlag-von-weimar/


Paradox

(09.04.2021)

 

Sowohl von den politisch Verantwortlichen als auch von den öffentlich rechtlichen Medien sowie Tages- und Wochenzeitungen werden von Beginn der Corona Krise an viele Maßnahmen mit der drohenden Überlastung der Intensivversorgung begründet.  Im gleichen Zeitraum (2020) wurden nachweislich 20 Kliniken geschlossen, 6000 Intensivbetten abgebaut und 9000 Pflegekräfte weniger gezählt. (???)



Bischof Kohlgraf

(08.04.2021)

 

Eine selten kritische Stimme von einem mutigen, offiziellen Kirchenvertreter, die bislang vor allem damit befasst sind, den auch der Kirche auferlegten Einschränkungen Folge zu leisten.  Auszug aus dem Beitrag: 

'Der Mainzer Bischof räumte ein, dass die Kirche in der Corona-Krise bisweilen zu langsam reagiert habe. "Wir waren - das ist auch ein Vorwurf an mich - oft zu sehr auf die Frage der Liturgie konzentriert und sind darüber hinaus ja vielleicht doch auch etwas blind gewesen oder zu stumm." Die Bischöfe hätten mehr auf die psychischen und sozialen Folgen der Pandemie und ihre Auswirkungen auf das soziale Miteinander hinweisen müssen. "Da waren wir zu schwach."'


Verfassungswidrig

(02.04.2021)

 

Auszug aus dem Zeit Artikel:

"Ausgangssperren sind ein probates Mittel der Politik – in Diktaturen und autoritären Regimen. Sie dienen dazu, das Verhalten der Bevölkerung zu kontrollieren. Letztlich zerstören sie das öffentliche Leben und behindern Kontakte und Kommunikation unter den Bürgerinnen und Bürgern. Deshalb sind sie gut geeignet, um autoritäre Staatsmacht zu sichern."...

"Die Politik hat den Draht zur Bevölkerung verloren. Woran liegt das? Was wir erleben, ist keine gleichberechtigte Kommunikation unter Partnerinnen auf Augenhöhe. Wir erleben stattdessen Pressekonferenzen, in denen harte Grundrechtseinschnitte verkündet und notdürftig, nicht selten floskelhaft begründet werden. Wir sehen im Fernsehen eine Kanzlerin, die völlig verständnislos auf Kritik reagiert und kaum ihren Unmut über die uneinsichtige Bevölkerung verbergen kann."...

Auszug einer Nachricht der Welt Online: "In Hannover ist mehreren Eilanträgen gegen die nächtliche Ausgangssperre stattgegeben worden. Es bestünden „Bedenken, ob die Anordnung der Ausgangssperre verhältnismäßig sei“, erklärte die 15. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover am Freitag. Die Region hatte verfügt, dass im Zeitraum vom 1. April bis einschließlich 12. April das Verlassen des Hauses jeweils von 22.00 Uhr bis 05.00 Uhr nur bei triftigen Gründen erlaubt sei."

Quelle: Welt Online vom 02.04.2021


Nächtliche Ausgangssperren

(02.04.2021)

 

Wie auch bei anderen Maßnahmen liegen tatsächlich keine eindeutigen und unstrittigen Untersuchungsbelege vor, die den zweifelsfreien Nachweis der Wirksamkeit von nächtlichen Ausgangssperren belegen. Stattdessen sind die Untersuchungsergebnisse durchaus widersprüchlich und auffallend häufig wird in der - viele Entscheidungen allgemein - so kennzeichnenden Möglichkeitsform ("könnte" einen Effekt haben bzw. gehabt haben) gesprochen. Auch wird auf "computergestützte Simulationen" verwiesen. Die Frage, ob das alles in einem annehmbaren Verhältnis zu den damit verbundenen Einschränkungen und Folgen (Vereinsamung) steht, wird leider kaum einbezogen.

Dies entspricht den Erfahrungen von Boris Reitschuster im Rahmen der Bundespressekonferenz, wo er wiederholt feststellen musste, dass seine Fragen nach den konkreten wissenschaftlichen Grundlagen für bestimmte Entscheidungen jeweils unbeantwortet blieben.

Quellen: Hessische Niedersächsische Allgemeine /

Kölnische Rundschau


Alternative

(17.04.2021)

 

Entgegen der bei uns so häufig propagierten 'Alternativlosigkeit', belegt Florida (sowie auch Schweden und andere), dass es sehr wohl Alternativen zum Lockdown gibt. Aus dem Text des Artikels: 

'Kein Ende in Sicht

Der Gouverneur glaubt auch, dass die Lockdown-Staaten nie mehr vollständig öffnen würden, weil ihre zuständigen Politiker zu viel in diesen Kurs investiert hätten – und die Wähler Angst haben.

Während die Beschränkungen im ganzen Land gelockert werden, haben nur sechs Staaten, einschließlich Florida, wieder vollständig geöffnet. Das zeigt eine Statistik von „USA Today“.

„Ich denke, wenn das Ziel ist, keine Corona-Fälle mehr zu haben, dann gibt es vielleicht nie ein Ende der Maßnahmen, weil es nie Null COVID-19-Fälle geben wird,“ sagte DeSantis. „Aber ich weiß nicht, ob sie bereit sind, diese Realität zu akzeptieren. Ich denke, sie werden versuchen, überhaupt keine Fälle mehr zu haben, was im Grunde bedeuten würde, dass es nie ein vollständiges Ende dieser Maßnahmen geben würde, was beängstigend ist.“'

 

Der Virologe der Berliner Charité Drosten meint hingegen: "Ich habe das Gefühl, dass wir eigentlich im Moment immer noch die gleichen Werkzeuge benutzen müssen, die wir schon in der ersten Welle benutzt haben". Es bleibe nur noch der Holzhammer, der Lockdown. "Es ist klar, es müssen die Kontakte reduziert werden." Dazu zählten der Privatbereich, der Erziehungs- und Bildungsbereich sowie die Arbeitsstätten.

Quelle: ntv v. 30.03.2021

 

Ein weiterer Beleg für eine Alternative, die Entwicklung in Texas - Keine Utopie sondern Realität:



Amtlich

(31.03.2021)

 

Eine Analyse der in der EMA-Datenbank (Europäische Arztneimittel-Agentur) erfassten Meldungen von Arzneimittelnebenwirkungen in Europa im Zeitraum April 2020 bis März 2021 zeichnet ein ausgesprochen alarmierendes Bild.

Im Zeitraum April 2020 bis Dezember 2020 schwankten die registrierten unerwünschten Nebenwirkungen in einem Korridor von 9.418 bis 12.567 Meldungen, durchschnittlich wurden in diesen Monaten jeweils 10.847 Nebenwirkungen erfaßt. 

Im Januar 2021 schnellte die Anzahl auf 27.242 hoch. Im Februar 2021 und März 2021 lag die Anzahl der gemeldeten unerwünschten Nebenwirkungen bei 52.183 bzw. 52.165. Damit ist im Vergleich zum Durchschnitt des Corona-Jahrs 2020 in den letzten beiden Monaten eine Verfünffachung der Nebenwirkungen eingetreten. 


Einblick

(02.04.2021)

 

Im Gespräch mit Rechtsanwalt Dr. Reiner Füllmich gibt Dr. med. Rüdiger Pötsch, der 15 Jahre lang Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Oberbayern war, Einblick in seine Erfahrungen und seine Sachkenntnis im Zusammenhang mit der Corona Krise.

(Das Video wurde von YouTube zensiert und wiederholt gelöscht, hier nun erneut)



"Sehe ich das richtig?"

(29.03.2021)

 

Gunnar Kaiser, hat Philosophie, Germanistik und Romanistik studiert, arbeitet als Schriftsteller und als freier Journalist im Bereich Literatur, Kultur und Philosophie. In dieser Stellungnahme macht er deutlich in welchen Widersprüchen wir uns seit vielen Monaten bewegen und regt mit seinen Fragen zum Nachdenken an.

(Der YouTube Kanal von Gunnar Kaiser ist inzwischen ebenfalls der Zensur zum Opfer gefallen und wurde gesperrt. 07.04.2021 - YouTube zensiert nach und nach alle kritischen Stimmen, so auch geschehen mit dem Kanal von Boris Reitschuster. Linientreue ist gefordert und Voraussetzung.)



CORONA.FILM-Prologue

(27.03.2021)

 

Aus der Filmbeschreibung: "Alles ist anders als es schien. Nichts hätte so kommen müssen. Nicht in Oberitalien, wo schreckliche Fehlentscheidungen und politische Show-Effekte ein globales Trauma auslösten. Und auch nicht in der offiziellen Darstellung der Pandemie in den Medien..."

Der Film ist absolut sehenswert. Beim Betrachten lässt sich fragen, wieso er auf allen möglichen Blattformen zensiert bzw. gelöscht ist; was soll nicht vermittelt bzw. hinterfragt werden?


Bestätigt

(20.03.2021)

 

Forscher der Universitäts-Medizin Greifswald haben nun den ursächlichen Zusammenhang zwischen den schwerwiegenden Nebenwirkungen i. S. von Hirnthrombosen und der AstraZeneca-Impfung nachgewiesen und belegt. Demnach aktiviert der Impfstoff Thrombozyten (Blutblättchen), die für die Gerinnung zuständig sind, was in der Folge zur Bildung von Thrombosen führt. 

Pal Andre Holme vom Universitätsklinikum Oslo hatte schon zuvor zu bedenken gegeben, dass eine starke Immunantwort und dabei entstehende Antikörper, die an die Blutplättchen andocken und diese aktivieren, zur Bildung von Blutgerinnseln führen könne.

Die Befunde der Forscher der Universitäts-Medizin Greifswald stehen somit im Widerspruch zur Bewertung, wonach der Impfstoff ausschließlich als "sicher und wirksam" zu bezeichnen ist.



"Es ist doch nur..."

(17.03.2021)

 

Hans-Jörg Karrenbrock ist ein versierter Stimm-Künstler mit einer markanten Stimme.

Kunst darf hervorheben und auch überzeichnen.



Wolfgang Wodarg

(13.03.2021)

 

Definition laut Wikipedia: "Persönliche Integrität ist die fortwährend aufrechterhaltene Übereinstimmung des persönlichen Wertesystems und der persönlichen Ideale mit dem eigenen Reden und Handeln. Grundlage des Wertesystems ist eine religiös, politisch oder humanistisch begründete Ethik. Ein integrer Mensch lebt und handelt in dem Bewusstsein, dass sich seine persönlichen Überzeugungen, Maßstäbe und Wertvorstellungen in seinem Verhalten ausdrücken. Persönliche Integrität ist als Treue zu sich selbst gekennzeichnet worden. Sie achtet aber ebenso die Integrität und Würde der Mitmenschen und strebt danach, diese nicht zu verletzen. Im Gegensatz zu integer bezeichnet korrumpierbar eine Person, die sich in ihrem Verhalten nicht von eigenen Werten und Prinzipien, sondern von Drohungen und/oder Verlockungen durch äußere und innere Einflüsse leiten lässt."

Sehenswertes Interview der Journalistin Milena Preradovic mit Dr. med. Wolfgang Wodarg - ein Jahr nach ihrem ersten Interview mit ihm.


Reframing

(07.03.2021)

 

Ein aufschlussreicher Beitrag über die im Verlaufe der Corona Krise veränderte Bedeutung von Worten. Die weitreichenden Folgen dieser Form der manipulativen Umdeutung des Sinngehalts von Worten und Begriffen, wird sich wohl erst in der Zukunft zeigen. 

 

Fehlend auf der Liste - seit dem 23.03.2021:

Zwangsschließung -> Ruhetage



Kliniksterben

(21.02.2021)

 

Auszug aus dem Bericht: "20 Krankenhäuser haben im Corona-Jahr 2020 geschlossen. Für dieses Jahr sind zahlreiche weitere Schließungen geplant. Ausgerechnet der Corona-Klinik-Rettungsschirm verschärft die prekäre finanzielle Situation vieler Kliniken."



Paradox

(21.02.2021)

 

Für das Jahr 2020 waren 50,4 Milliarden Militärausgaben geplant. Im gleichen Jahr mussten 20 Krankenhäuser schließen.

Auszug aus dem Text der Tagesschau: 

"Aufgrund der Coronakrise wird Deutschland in diesem Jahr dem Zwei-Prozent-Ziel der NATO deutlich näher kommen. Im Vergleich zur schrumpfenden Wirtschaft steigen die Militärausgaben demnach sprunghaft an."


Zahlenspiele

(18.02.2021)

 

Was ist eine Statistik wert, welche positiv getestete (wenn auch ohne jegliches Symptom) grundsätzlich als Infizierte bzw. Erkrankte zählt, Verstorbene, unabhängig von der Schwere deren Vorerkrankung (falls positiv getestet) grundsätzlich als Corona Verstorbene listet und Patienten, die sich aufgrund unterschiedlichster Erkrankungen im Krankenhaus bzw. auf der Intensivstation befinden (falls positiv getestet) grundsätzlich als Corona hospitalisierte zählt?


Realitätsprüfung

(13.02.2021)

 

Walter van Rossum, Journalist und Autor für WDR, Deutschlandfunk, Die Zeit, Merkur, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau,  nimmt in seinem neuen Buch Stellung zu Christian Drosten als dem "Veteranen aller Pandemien" und dem PCR-Test. Margarita Bityutski spricht mit ihm über Drostens Werdegang sowie das Problem mit den Zahlen und die Normalisierung des Ausnahmezustands.



"Gewünschte Schockwirkung"

(07.02.2021)

 

Auszug aus dem Welt Artikel:

"Was ist, wenn die Politik der Wissenschaft das gewünschte Forschungsziel vorab mit auf den Weg gibt? Dass genau das im Frühjahr 2020 geschehen ist, darauf deutet eine Recherche der WELT AM SONNTAG hin. Demnach bat das Bundesinnenministerium (BMI) Forscher, ein Modell zu erarbeiten, auf dessen Basis „Maßnahmen präventiver und repressiver Natur“ geplant werden könnten."


Noch nie da gewesen?

(14.01.2021)

 

Bilder, die wir heute sehen, werden uns als noch nie da gewesen präsentiert. Ist das so? Hier ein Rückblick auf 2017 und 2018. 



Infektion vs. Positiver PCR Test

(29.11.2020)

 

Auszug eines Beitrags aus dem aerzteblatt.de vom 17.08.2020:

„Ein positiver PCR Test bedeutet weder, dass die getestete Person krank ist, noch dass sie überhaupt "infiziert" oder gar infektiös sei.

Hier eine aktuelle Antwort des RKI auf eine Nachfrage. Kurz gefasst sagen sie:

Covid-19 ist eine Erkrankung, die nicht gleichbedeutend ist mit einem Sars-CoV-2-positiven Test. Sprich: "Wenn die Person keine Symptome hat, hat sie keine Krankheit."

Ebenso besagt ein positiver PCR-Test nicht, ob es sich bei dem Gefundenen um vermehrungsfähiges Virusgenom handelt.

Dennoch werden alle positiv getesteten Fälle als Covid-19-Fall angegeben, WEIL nämlich das "dem international üblichen Vorgehen entspricht".

Das RKI behauptet zwar, die Anzahl der Tests in seine Risikobewertung mit einzubeziehen (so wie es statistisch zwingend geboten wäre), erklärt aber nicht wie - und offenbar stimmt das nicht, weil in keiner der Risikobewertungen des RKI diese Größe auch nur ansatzweise ersichtlich ist....

1. Wenn eine Person positiv auf das SARS-Coronavirus-2 getestet wird, aber keinerlei Symptome zeigt - unterschiedlichen Studien zufolge sind das bis zu 80 Prozent - hat derjenige bzw. diejenige dann trotzdem die Krankheit Covid-19?

RKI: Ein positiver Test auf SARS-CoV2 ist meldepflichtig. Wenn die Person keine Symptome hat hat sie keine Krankheit. Der Virusnachweis und die Erkrankung werden aber oft synonym verwendet. Infos zur Meldepflicht siehe: 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Vorl_Testung_nCoV.html. 

2. Ist die Zuschreibung "Covid-19-Fall" gleichbedeutend mit einem SARS-CoV-2-positiven Test? Wenn ja, warum?

RKI: Ein Covid-19-Fall, der in die Statistik aufgenommen wird, erfordert gemäß Meldepflicht und Falldefinition einen positiven Virus-Nachweis.

3. Wenn ein positiver SARS-CoV-2-Test vorliegt, kann dann sicher gesagt werden, dass es sich um ein vermehrungsfähiges, also krank machendes SARS-CoV-2 handelt? Wenn ja: Könnten Sie näher erläutern, wie das genau ermittelt wird?

RKI: Nachgewiesen wird mit einem PCR Erbgut des Erregers, das bedeutet nicht automatisch, dass es ein vermehrungsfähiges Virus ist.

4. Warum bezeichnet das RKI alle erstmalig positiv getesteten Fälle als "Covid-19-Fall"?

RKI: Das entspricht dem international üblichen Vorgehen und den Vorgaben der Meldepflicht in Deutschland.“

Link zu dem aerzteblatt.de vom 17.08.2020:

https://www.aerzteblatt.de/studieren/forum/136876

 

(Anmerkung L.B. - Es ist notwendig und sinnvoll positive PCR-Tests, von dem Vorliegen einer Infektion oder gar einer Krankheit zu unterscheiden. Dies wird leider von der überwiegenden Mehrheit der Presse wie auch der verantwortlichen Politiker nicht getan. Wir wissen inzwischen, dass über 80 % der positiv Getesteten gesund sind, keine Symptome haben und unverändert ihren alltäglichen Aufgaben nachgehen können. Etwa 15 % zeigen mittlere Grippesymptome. Ein bis zwei Prozent sind schwer erkrankt oder intensivpflichtig. Für die durchschnittliche Infektionssterblichkeit errechnete Prof. Ioannidis, weltweit anerkannter und führender Arzt für Epidemiologie an der Stanford University School of Medicine, über 51 Standorte hinweg einen Wert von 0,27 Prozent. Dies bedeutet gemäß den Befunden von Prof. Ioannidis zugleich, dass 99,73 Prozent der Population nicht an dieser Infektion verstirbt.)

Passend der Hinweis aus der Gemeinde Kleinmachnow: "Es werden nur gesunde,  symptomfreie Personen getestet." 


Inzidenzwert

 (06.01.2021)

 

Prof. Klaus-Dieter Zastrow, Facharzt für Hygiene, 

(von 1985 bis 1987 Seuchenreferent des Landes Berlin, Leiter des Referats für Allgemeine Hygiene und gesundheitlichen Umweltschutz, von 1987 bis 1995 Direktor und Professor am Bundesgesundheitsamt / Robert Koch-Institut und Leiter des Fachgebiets „Übertragbare Krankheiten, Impfwesen und Krankenhaushygiene“) nimmt Stellung zum Inzidenzwert. Zitat "Auch die Inzidenz, die Zahlen, die da immer genannt worden sind, die sind gewürfelt, tut mir leid, da gibt es keine wissenschaftliche Basis für, gar nichts! Das scheint die Politik auszuwürfeln, ich weiß nicht, vielleicht erzählt es auch Herr Drosten, oder irgendwelche anderen Wissenschaftler. Also irgendeiner hat gewürfelt und die Politik hat es dann eben übernommen….Ich habe auch langsam Zweifel, dass wir überhaupt auf dem völlig falschen Dampfer sind. Z.B. kucken Sie sich die Intensivstationen an, da hören wir nun seit einigen Tagen eigentlich gar nichts mehr. Die Intensivstationen, die ich echt überblicke, die in meiner Zuständigkeit sind,  die sind nicht überfüllt. Die sind gut gefüllt, aber wir mussten noch nie jemanden verlegen."

Hier der Link zum Interview auf Bild.de:

https://www.bild.de/video/clip/news/kritik-am-inzidenzwert-diese-zahlen-sind-gewuerfelt-74748168-74753546.bild.html


Vorerkrankungen

 (01.01.2021)

 

Der Stellenwert und die Bedeutung von Vorerkrankungen, sind durchaus sehr unterschiedlich zu bewerten. Dies zeigt sich anhand der Berichterstattung.

Bestehen Vorerkrankungen (welche und wieviele auch immer) bei einem auf Corona positiv getesteten Menschen und er verstirbt, so ist er an Corona verstorben.

Bestehen Vorerkrankungen (welche und wieviel auch immer) bei einem gegen Corona geimpften Menschen und er verstirbt, so ist er an den Vorerkrankungen verstorben.


Immunität

 (26.12.2020)

 

Die WHO hat am 13.11.2020 den Inhalt der Definition für eine sog. ‚Herdenimmunität‘ neu verfasst. War bis dahin eine Immunität auch zu erlangen über eine vorausgegangene Infektion, wird nun das Erlangen einer Immunität ausschließlich über eine erfolgte Impfung beschrieben. Nach dieser neuen Definition kann es keine Immunität geben ohne Impfung. Dies steht nicht im Einklang mit dem medizinischen Lehrbuchwissen, den vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchungsbefunden (s.o.) und letztlich der Tatsache, dass der Mensch u.a. nur Dank seines natürlichen Immunsystems über Jahrtausende überleben konnte.

Im Vergleich der originale Wortlaut der WHO:

 

2009 (Definition der Herdenimmunität)

“Herd immunity is the indirect protection from an infectious disease that happens when a population is immune either through vaccination or immunity developed through previous infection. This means that even people who haven’t been infected, or in whom an infection hasn’t triggered an immune response, they are protected because people around them who are immune can act as buffers between them and an infected person. The threshold for establishing herd immunity for COVID-19 is not yet clear.”

Link: https://web.archive.org/web/20201101161006/https://www.who.int/news-room/q-a-detail/coronavirus-disease-covid-19-serology

 

2020 (Neue Definition seit dem 13.11.2020)

Herd immunity is the indirect protection from an infectious disease that happens when a population is immune either through vaccination or immunity developed through previous infection. This means that even people who haven’t been infected, or in whom an infection hasn’t triggered an immune response, they are protected because people around them who are immune can act as buffers between them and an infected person. The threshold for establishing herd immunity for COVID-19 is not yet clear….

‘Herd immunity’ exists when a high percentage of the population is vaccinated, making it difficult for infectious diseases to spread, because there are not many people who can be infected….

Achieving herd immunity with safe and effective vaccines makes diseases rarer and saves lives.

Link: 

https://www.who.int/news-room/q-a-detail/coronavirus-disease-covid-19-serology


Intensivbetten

 (15.12.2020)

 

Fresenius-Chef Stephan Sturm kritisiert in der Corona-Krise einen zu starken Blick auf die Intensivkapazitäten der Kliniken. «Der einseitige Fokus der Politik auf Intensivbetten ist falsch», sagte der Vorstandschef des Medizinkonzerns und Krankenhausbetreibers den Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX. Dort, wo es zu Engpässen in Krankenhäusern gekommen sei, sei das meist wegen des Mangels an Intensivpflegekräften geschehen und nicht wegen fehlender Intensivbetten. Den viel diskutierten Personalmangel habe es schon vor der Corona-Krise gegeben, sagte Sturm. Fresenius ist mit der Tochter Helios Deutschlands größter privater Klinikbetreiber. Die Kette behandelt jährlich rund 5,6 Millionen Patienten hierzulande.

 

Intensivbetten - Lage am 02.04.2021 laut BILD v. 02.04.2021

 

„Diese andauernden Überlastungsszenarien – auch von medizinischen Verbänden und Experten – sind nicht zielführend“, sagt Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zu BILD. 

Sein Versprechen: „Jeder Schwerkranke – egal ob Covid oder nicht – wird eine angemessene Versorgung in den Kliniken erhalten. Eine totale Überlastung unseres Gesundheitssystems oder gar Triage wird es in den kommenden Wochen absehbar nicht geben. Es droht auch kein Ende der Versorgung.“


Intensivbettenbelegung

 (18.04.2021)

 

Einen Hinweis der Bezirksärztekammer Rheinhessen aufgreifend, wird hier täglich die aktuelle Belegungssituation intensivmedizinischer Bereiche der Krankenhaus-Standorte Deutschlands aufgeführt.

Zu erwähnen ist, dass laut Angaben des RKI jeder Patient mit positivem PCR-Testergebnis, der sich auf einer Intensivstation befindet, grundsätzlich in die Statistik als COVID 19 Fall eingeht, auch wenn er aus anderen Gründen intensiv versorgt werden muss (z. B. Unfalltrauma, Herzinfarkt, postoperative Versorgung, Tumorerkrankung oder sonstige schwere Erkrankungen).

Zitat RKI: "Das bedeutet COVID-19-Fälle werden im Intensivregister als solche gezählt, sobald ein positiver Test vorliegt." 

(Siehe - Bild unten)

In gleicher Weise werden unverändert alle Verstorbene mit positivem PCR-Testergebnis in die COVID 19 Verstorbenenstatistik aufgenommen, gleichgültig welche konkrete Todesursache vorliegt (z. B. Unfall-Trauma, Infarkt oder Krebsleiden).

(Klick hier um zur Seite des DIVI Intensivregisters zu gelangen)


Transparenz

(17.04.2021)

  

Prof. Dr. Andreas Meier-Hellmann, Geschäftsführer der 86 Helios Kliniken in ganz Deutschland ist der Auffassung, dass die Zahl der Neuinfektionen (korrekterweise müsste es heißen die Zahl der positiven Tests) nicht aussagekräftig dafür ist, ob unser Gesundheitssystem überlastet ist. Entscheidend sei vielmehr die Lage in den Kliniken, d. h. die Belegung der Normal- und Intensivbetten. (Ab jetzt wird täglich auf der Helios Webseite ein Bericht dazu erscheinen - siehe beispielhaft unten aufgeführt einige Städte) Anhand der Zahlen ist zu erkennen, dass kein Anlass zu der Angst und Panik besteht, welche fortlaufend offiziell vermittelt wird.


Was ist gute Medizin?

 (06.12.2020)

 

Dr. med. Gerd Reuther, Facharzt u. Privatdozent für Radiologie, Autor des Beststellers 'Der betrogene Patient', nimmt in diesem 2019 von SWR 1 geführten Interview Stellung zur heutigen Medizin. Aussage aus dem Interview: "Die erste Überzeugung sollte erstmal sein, dass jeder Mensch weiß, dass das Effektivste, was er zur Verfügung hat, die eigene Selbstheilung ist und auf diese Selbstheilung kann ma erstmal vertrauen. Das hat die moderne Medizin den Menschen aber eigentlich ziemlich ausgetrieben, sondern den Glauben erweckt, dass man ohne Behandlung nicht gesund werden würde."



Strategiepapier

 (10.11.2020)

 

Das Bundesministerium des Inneren gibt in einem Strategiepapier vom März 2020 auf Seite 13 konkrete Hinweise, wie bei Menschen Angst und Panik erzeugt werden kann, um vor den vermuteten Folgen einer Corona Infektion zu warnen (Schockwirkung erzeugen, Urängste ansprechen).  

(Link zur Seite des BMI, wo das Papier als Download "Wie wir COVID 19 unter Kontrolle bekommen" zur Verfügung steht - hier)


"Positiv heißt nicht infiziert"

(30.09.2020)

 

Andreas Bermpohl, promovierter Dipl.-Biologe am Lehrstuhl für Mikrobiologie und Gentechnologie, kritisiert die unwissenschaftlichen und unverantwortlichen statistischen Darstellungen und Informationen des Robert-Koch-Instituts.



Zur Impfung

 (05.12.2020)

 

Hier ein kritischer Bericht des SWR aus den vergangenen Jahren (2012) zur fraglichen Wirksamkeit von Grippeimpfungen. In der aktuellen Zeit scheint ein solcher Bericht kaum vorstellbar.



Dejavu Erlebnis

(09.07.2020)

 

Eine ARD Dokumentation aus dem Jahr 2012 zur damaligen Schweinegrippe 'Pandemie'. Ein vergleichbarer kritischer Beitrag ist heute undenkbar, da er als das Machwerk von Verschwörungstheoretikern und unverantwortlichen Corona Leugnern gebrandmarkt würde, obwohl wir heute das Gleiche erleben - nur noch um ein Vielfaches potenziert.

(Video kann nur auf YouTube angeschaut werden - Zweimal auf das Bild klicken)



Die WHO

(06.06.2020)

In diesem Bericht von ARTE (NDR) wird der Einfluss der privaten Geldgeber auf die Weltgesundheitsorganisation nachgewiesen, sowie der damit verbundene offensichtliche Widerspruch zu den eigenen Grundsätzen.



 Schweinegrippe

(14.05.2020)

 

In einem ARD Monitor Beitrag vom 19.11.2009 wurde der zweifelhafte Umgang mit der damaligen Pandemie (Schweinegrippe - H1N1-Virus) thematisiert. Ein solcher Beitrag - obwohl heute ebenso zutreffend - ist zur Zeit in den öffentlich-rechtlichen Medien leider nicht denkbar



arte - Dokumentation zur Schweinegrippe

 

Profiteure der Angst – arte Dokumentation zu SARS H1N1 (Schweinegrippe) – Impfstoff-Marketing mit erfundenen Pandemien – NDR 2009

Zitat aus dem Video von Prof. Peter Schönhöfer (damals Mit-Herausgeber arznei-telegramm): "...also muss man eine Angst-Psychose erzeugen, damit die Leute weich werden und nach dem Impfstoff greifen."

Dieser Beitrag wurde bereits mehrfach auf YouTube gelöscht, obwohl es sich um einen Beitrag eines Öffentlich Rechtlichen Senders handelt.  


(letzte Aktualisierung der Seite: 18.04.2021)