Letzte Aktualisierung am 07.06.2022


Konstante Beiträge:


Neue Gesetze und Verordnungen

(07.06.2022)

Die Bundesregierung hat essentielle Gesetze und Verordnungen zu Arzneimitteln für die sogenannten Covid-19-Impststoffe außer Kraft gesetzt. 

Um die schnelle Implementierung der sogenannten Covid-19-Impfstoffe zu ermöglichen wurde eine neue Verordnung mit dem Namen "Medizinischer Bedarf Versorgungssicherungsstellungsverordnung" (MedBVSV) erlassen, womit bisher gängige und bewährte Paragrafen außer Kraft gesetzt sind. 

 

§3 Abs. 1 und § 4 der MedBVSV beziehen sich auf die Covid-19-Impfstoffe und setzt nun folgende Verordnungen und Gesetze außer Kraft:

§ 8 Abs. 3 AMG (Verbot des Inverkehrbringen abgelaufener Arzneimittel). Abgelaufene Covid-19-Impfstoffe dürfen nach wie vor verabreicht werden und sind auch im Verkehr.

§ 10 AMG (Kennzeichnungspflicht für Arzneimittel)

Covid-19-Impfstoffe müssen nicht gekennzeichnet werden.

§ 11 AMG (Packungsbeilage)

Covid-19--Impfstoffe benötigen keine Packungsbeilage

§ 11a AMG (Fachinformation)

Covid-19-Impfstoffe benötigen keine Fachinformation

§ 21 AMG (Zulassungspflicht)

Covid-19-Impfstoffe können problemlos ohne jegliche Zulassung in den Verkehr gebracht werden.

§32 AMG (Staatliche Chargenprüfung)

Covid-19-Impfstoffe dürfen ohne eine staatliche Chargenprüfung in den Verkehr gebracht werden.

§43 AMG (Apothekenpflicht)

Covid-19-Impfstoffe dürfen unter Umgehung der Apotheken in den Verkehr gebracht werden.

§47 AMG (Vertriebswege)

Covid-19-Impfstoffe dürfen unter Umgehung der gängigen Vertriebswege wie Großhandel,  Apotheke, Arzt ,Patient in den Verkehr gebracht werden.

§72 Abs.1 und 4 AMG (Einfuhrerlaubnis)

Covid-19-Impfstoffe dürfen ohne Einfuhrerlaubnis nach Deutschland importiert werden.

 

§72b Abs. 1 und 2 AMG (Einfuhrerlaubnis für Gewebe)

Gewebe, die der Behandlung oder Vorbeugung von Covid-19 dienen, dürfen ohne Erlaubnis nach Deutschland eingeführt werden.

§72c Abs. 1 AMG (Einmalige Einfuhr von Gewebe)

Die einmalige Einfuhr von Gewebe, die der Behandlung oder Vorbeugung von Covid-19 dienen, dürfen ohne Erlaubnis nach Deutschland eingeführt werden.

§73a AMG (Ausfuhr)

Die Ausfuhr von Covid-19-Impfstoffen aus Deutschland bedarf keiner Genehmigung.

§78 AMG (Preise)

Preise für Covid-19-Impfstoffe können frei bestimmt werden.

§84 AMG (Gefährdungshaftung)

Ärzte und Apotheker haften für die Verabreichung und Folgen der Covid-19-Impfstoffe nicht.

§94 AMG (Deckungsvorsorge)

Hersteller haften für das Inverkehrbringen ihrer Covid-19-Impfstoffe nicht.

Quellen:

(1) https://www.gesetze-im-internet.de/medbvsv/__3.html 

(2) https://www.gesetze-im-internet.de/medbvsv/__4.html 

(3) https://www.gesetze-im-internet.de/amg_1976/index.html#BJNR024480976BJNE002204310 

(4) https://www.gesetze-im-internet.de/tfg/index.html#BJNR175200998BJNE000703310 

(5) https://www.gesetze-im-internet.de/amwhv/index.html#BJNR252310006BJNE002401116



Merkmale von Angst und Panik 

(25.06.2021)

 

Kennzeichnend für Menschen, die von Angst und Panik bestimmt sind, ist, dass sie sich in ihrem Erleben und ihren Reaktionen häufig von dem leiten lassen, was in ihnen als Befürchtung, Phantasie und somit als Vorstellung bzw. Projektion vorhanden ist, weniger von dem, was sich aufgrund der jeweils gegebenen realen Situation und der damit verbundenen konkreten Erfahrungswerte ableiten lässt. 

 

Ein wichtiger Schritt zu einer angemessenen Einschätzung der Realität besteht darin, sich selbst einzugestehen, dass in einem konkreten Kontext unter Umständen die eigenen Vorstellungen, Phantasien, Befürchtungen und Ängste eine bedeutende Rolle in unserer Wahrnehmung und Bewertung der Realität spielen. Diese Einsicht erst kann es uns ermöglichen zu prüfen, wie sehr sich das, was uns bewegt mit dem, was im Außen tatsächlich vorzufinden ist, in Übereinstimmung steht. Sind wir in der Lage eine solche Prüfung vorzunehmen, können wir das als einen Vorgang der Realitätsprüfung bezeichnen.

 

Je mehr wir uns an der Realität ausrichten, umso weniger werden wir unseren eigenen inneren Vorstellungen und Phantasien ausgeliefert sein. Eine Realitätsprüfung ist immer damit verbunden, dass wir uns über einen bestimmten Zeitraum etwas Äußerem konkret zuwenden, das heißt genau hinschauen und unter Umständen anhand entsprechender anspruchsvoller Prüfungen und Untersuchungen nachweisbare Belege bekommen, die ein bestimmtes Vorgehen in Anbetracht der gewonnenen Aufschlüsse als angemessen und gerechtfertigt erscheinen lässt. 

 

Nehmen wir in einer konkreten Situation eine solche Realitätsprüfung nicht vor und sind stattdessen nur im Rahmen einer gedanklichen Vorwegnahme damit befasst, besteht die Gefahr, dass wir uns ausschließlich nach Möglichkeiten dessen ausrichten, was sein könnte. Hierdurch sind wir weitgehend unseren Phantasien, Befürchtungen und Ängsten überlassen. Wir unterlassen es dann den Versuch zu unternehmen, uns entlang der tatsächlich gegebenen Wirklichkeit mit dem zu befassen, was erfahrungsgemäß mit einer Wahrscheinlichkeit des Auftretens verbunden ist. 

 

Aufgrund dessen können wir ein kennzeichnendes Merkmal erkennen, welches das Denken entlang unserer Ängste prägt und bestimmt. Die Überlegungen eines von Befürchtungen und Ängsten geprägten Menschen richten sich nahezu immer nach dem, was möglich ist und somit nicht nach dem, was wahrscheinlich ist. Bezogen auf das Eintreten eines Ereignisses – um welches auch immer es sich handeln mag – können wir im Fall der Möglichkeit immer von einem Ja (es tritt ein) oder Nein (es tritt nicht ein) ausgehen. 

 

Eine Realitätsprüfung fragt jedoch nicht nach der Möglichkeit eines Ereignisses, sondern nach der Wahrscheinlichkeit des Ereignisses. Diese bezieht alle bisher in diesem konkreten Zusammenhang gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse ein und leitet aus den damit verbundenen Aufschlüssen eine Voraussage ab. 

 

Je mehr wir uns selbst „verlieren“, uns unseren Phantasien, Vorstellungen, Ängsten und Projektionen überlassen, umso weniger können wir korrigierende und angemessene Orientierung gebende Faktoren miteinbeziehen. Beim Vorliegen bestimmter psychischer Verfassungen, wie sie z. B. im Falle von Angst und Panik vorliegen, ist eine Ausrichtung an der Realität kaum noch möglich, da das Denken, Fühlen, Entscheiden und Verhalten nahezu ausschließlich von unserem ängstlichen Erleben und dessen, was sein könnte bestimmt ist. Solche Zustände zeichnen sich erfahrungsgemäß in der Folge nicht selten auch durch das Bestehen sogenannter nicht korrigierbarer Überzeugungen aus. Im Ergebnis lässt sich dann auch mittels einer davon abweichenden Realität keine Korrektur mehr vornehmen. L.B.

 

Hermann Göring (1893-1946), nationalsozialistischer Politiker, unter Hitler Oberbefehlshaber der Luftwaffe, von dem internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg 1946 wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit für schuldig gesprochen, wurde gefragt: "Herr Göring, wie haben Sie die Deutschen dazu gebracht, das alles zu akzeptieren?" Er gab zu Protokoll: "Es war einfach, es hat nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun, es hat mit der menschlichen Natur zu tun. Sie können dies in einem nationalsozialistischen, sozialistischen oder kommunistischen Regime, in einer Monarchie oder sogar in einer Demokratie tun. Das Einzige, was getan werden muss, um Menschen zu versklaven, ist, sie zu erschrecken. Wenn Sie einen Weg finden, die Menschen zu erschrecken, können Sie sie dazu bringen, das zu tun, was Sie wollen."

 

Offenbar kannte Göring die Schriften von Gustave Le Bon (1841-1931), französischer Mediziner, Anthropologe, Psychologe, Soziologe und Erfinder. Er gilt als einer der Begründer der Massenpsychologie, einem Teilgebiet der Sozialpsychologie. Sein bekanntestes Werk ist das 1895 veröffentlichte Buch 'Psychologie der Massen'. 

An was erinnert uns diese Aufschrift? - Wie konnte es so weit kommen und wie weit wird es noch gehen? - Zeitdokument 2021

 

Flächendeckend in ganz Deutschlang die gleiche Botschaft mit anderen Worten

 

Ausgrenzung und Diskriminierung als Ausdruck der Spaltung unserer Gesellschaft -

Aktiv betrieben wird diese durch entsprechende Zuschreibungen wie anhand der folgenden Beispiele erkennbar:

"Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen."

 

 

Wie lassen sich solche Aussagen mit Artikel 1 unseres Grundgesetzes vereinbaren: 

"Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."

Es gehört zu den festen Grundsätzen jeder professionellen guten psychotherapeutischen Arbeit, 'Brücken zu bauen' zur besseren Verständigung von Menschen. Dies als Voraussetzung für friedvolles - von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägten -Zusammenleben. Keinesfalls geht es darum der Spaltung von Menschen das Wort zu reden.

 


Wie weit noch?

(20.12.2021)

 

Wie weit noch soll die Spaltung unserer Gesellschaft vorangetrieben werden? Ungeimpfte, d.h. u. U. gesunde Menschen, sollen laut Rheinland-Pfalz Ministerpräsidentin Malu Dreyer Weihnachten gar nicht feiern, Demonstranten werden von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann als "Aasgeier der Pandemie" bezeichnet.

 

Ich frage mich: Ist das eine Sprache, die mit dem Geist von Weihnachten in einem, dem Anspruch nach christlich geprägten, demokratischen Land in Einklang steht?

 

Laut RKI sind am 20.12.2021 74,30 % von 4.098.391 der Bevölkerung von RLP geimpft, d.h. 3.045.105 Menschen. Laut Malu Dreyer sollten insofern 1.053.286 Menschen Weihnachten nicht feiern. Die SPD mit Malu Dreyer als Spitzenkandidatin bekam bei der letzten Landtagswahl 2021 690.962 Landesstimmen.



"Tyrannei"

(09.11.2021)

 

Definition des Begriffs in Wikipedia:

"Als Tyrannei bezeichnet man in stark abwertendem Sinn eine als illegitim betrachtete Gewalt- und Willkürherrschaft eines Machthabers oder einer Gruppe. Der Begriff knüpft an die antike Tyrannis an, die durch gewaltsamen Umsturz der Staatsordnung erlangte Herrschaft eines einzelnen Machthabers in einer Polis der griechischsprachigen Staatenwelt im Zeitraum vom 7. bis zum 3. Jahrhundert v. Chr. In der Präambel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wird Tyrannei als Unterdrückung unter Abwesenheit der Herrschaft des Rechts bezeichnet, gegen die Menschen das Recht zum Aufstand haben."

 

Nun kann jeder - Frau oder Mann - im sozialen Bereich Berufstätige, der sich in Vollzeit-Beschäftigung für andere Menschen einsetzt - ob im ärztlichen Dienst, Pflegedienst oder sozialen Dienst - und aus persönlicher Überzeugung, sich auf sein im Grundgesetz verankerten Grundrecht berufend, nicht impfen lässt, wissen, welcher Gruppe von Menschen er vom Vorstandsvorsitzenden des Weltärztebundes zugeordnet wird.


 

Auch das ist möglich - Ein Gegenbeispiel

von Möbel Unger - keine Diskriminierung




Informed consent - Ärztliche Ethik

(27.03.2021)

 

Zitat aus dem Deutsches Ärzteblatt 2018; 115(27-28): A-1324 / B-1120 / C-1112 zu Arzt und Ethos: Aufklärung und Informed consent

 

"Das ethische Grundprinzip der ärztlichen Aufklärung ist unbestritten. Wie weit die Aufklärung gehen soll oder kann, wird dagegen immer wieder diskutiert. Denn die Nocebo-Forschung hat nachgewiesen, dass es sich negativ auswirken kann, den Patienten umfassend über Risiken zu informieren.

Was ist medizinische Aufklärung? Dazu hat sich bereits kein Geringerer als Immanuel Kant geäußert, und zwar in seiner meist verkürzt zitierten berühmten Schrift aus dem Jahr 1784 über die Notwendigkeit, seinen eigenen Verstand zu gebrauchen: „Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt und so weiter, so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen. Dass der bei Weitem größte Teil der Menschen (darunter das ganze schöne Geschlecht) den Schritt zur Mündigkeit, außer dem dass er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte: dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben.“ 

Quelle: Deutsches Ärzteblatt 2018; 115(27-28): A-1324 / B-1120 / C-1112

 

Die Voraussetzung für eine medizinische Behandlung (wozu auch eine Impfung zählt), ist das, was wir als 'informed consent', zu deutsch 'informierte Einwilligung' bezeichnen. Eine informierte Einwilligung besagt, dass medizinische Maßnahmen - gleich welcher Art - nur dann durchgeführt werden dürfen, wenn der Betroffene nach einer umfassenden Aufklärung seine Zustimmung erteilt. Eine solche Aufklärung muss somit nicht nur die Vorteile, sondern auch klar und verständlich über mögliche Gefahren und Risiken einer Behandlung informieren. Die Zustimmung eines Betroffenen beruht sodann auf seinem Persönlichkeits- und Selbstbestimmungsrecht.

Unterlassen wir es als Ärzte dieser auch in unserer Berufsordnung (Aufklärungspflicht -- Paragraph 8) verankerten Verpflichtung gerecht zu werden, laufen wir Gefahr uns im Sinne des § 223 StGB strafbar zu machen. (L.B.)


Erfahrungsbericht aus meiner Praxis

(08.04.2021)

 

Maria V. 60 J. stand im Frühjahr 2020 kurz vor dem Abschluss Ihrer Behandlung. Die seit vielen Jahren bestandene Migräne hatte sich durch engagiertes Arbeiten an den Ursachen so stark vermindert, dass sie nahezu ohne Medikamente und ohne kurzfristige Ausfälle am Arbeitsplatz damit umgehen konnte. 

Im März 2020 nahmen dann die Migräne-Anfälle erneut zu. Maria V. arbeitet seit vielen Jahren als Krankenschwester in einem Altenpflegeheim. Sie konnte es psychisch kaum ertragen, die ihr anvertrauen Bewohner des Pflegeheims zur Isolation zu nötigen. Diese durften über Wochen ihre Zimmer nicht verlassen, bekamen - statt wie sonst üblich im gemeinsamen Speisesaal - ihr Essen in ihrem Zimmer serviert und durften auch keine Verwandtenbesuche empfangen. Besonders schwer fiel ihr dies bei psychisch veränderten (dementen) Bewohnern, denen sie diese neue Situation nicht ausreichend erklären konnte. Wiederholt wurde sie von diesen betroffenen Bewohnern gefragt, was sie denn falsch gemacht hätten, um eingesperrt zu sein bzw. was sie denn tun müssten um als „brav“ zu gelten, so dass sie ihr Zimmer wieder verlassen dürften.

Maria V. ist eine qualifizierte Fachkraft mit einer speziellen Fachausbildung in Palliativ-Pflege  und Sterbebegleitung. Sie berichtet unter Tränen von den Konflikten bei der Betreuung Sterbender. In der Versorgung dieser Menschen fehlt nun seit vielen Monaten die früher übliche, oft viele Stunden andauernde Begleitung durch die Angehörigen. Die Besuchsmöglichkeiten sind stark eingeschränkt. Sie selbst kann durch ihre weiteren Verpflichtungen stets nur kurzfristig - oft nur für Minuten - diese Lücke füllen. Es schmerzt sie zu wissen, dass diese Menschen oft stundenlang einsam leiden, während sie die anderen Bewohner versorgen muss. Auch die Pflicht, selbst bei Patienten im Sterbeprozess, Schutzkleidung und  Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen zu müssen, belastet sie sehr. Wenn sie in einer solchen Situation den MNS kurz abnimmt um dem Sterbenden zuzulächeln, fühlt sie sich schuldig, fürchtet entdeckt und von einer Ihrer Mitarbeiterinnen der Heimleitung gemeldet zu werden. Zugleich kann sie jedes Mal von Neuem erkennen, welche positive Wirkung und Bedeutung dies für die Sterbenden hat, ihr Gesicht zu sehen. In einer Behandlungssitzung fragt sie: „Soll dieses das Letzte sein, was diese Menschen sehen? - kein lächelndes, kein zugewandtes Gesicht, sondern eine Maske, eine völlig verhüllte Person?“

Weiterhin berichtet sie, dass Covid-positiv getestete Sterbende, selbst ohne das Auftreten irgendwelcher Symptome bzw. Krankheitszeichen aktuell (April 2021) nicht von Ihren Verwandten besucht werden dürfen. Es ist kein Abschied möglich. Auch nach dem Versterben findet bei diesen Menschen nicht die sonst übliche, letzte Pflege des Körpers statt. Es ist nicht erlaubt sie noch einmal zu waschen, umzukleiden etc. Sie werden in geschlossene Plastikhüllen verbracht. Selbst dem Bestatter ist es nicht erlaubt diese zu öffnen, damit die Verwandten sich zumindest von dem Toten noch einmal verabschieden können. Auch hier berichtet Maria V. voller Anteilnahme von großem Schmerz dem alle Beteiligten ausgesetzt sind. 

Mittlerweile habe sich durch die ganzen neuen Vorgaben in Ihrem Arbeitsbereich ein nahezu mechanistischer Umgang der Pflegenden mit den Bewohnern eingestellt. Früher übliche kurze Berührungen oder kleine Gespräche über die körperliche Versorgung hinaus seien fast vollkommen erloschen.

Auch nach der nun erfolgten Impfung fast aller Bewohner ist es zu keinerlei Veränderung im Umgang bzw. der Besuchsregelung gekommen. Einige Kolleginnen haben aufgrund dieser als unmenschlich empfundenen Atmosphäre gekündigt. Maria V. selbst bemüht sich für die Bewohner einen Gegenpol darzustellen und ihnen so viel Nähe und Mitmenschlichkeit wie möglich zukommen zu lassen. Doch auch sie selbst leidet täglich unter diesen Zuständen. Sie empfindet die jetzt auferlegten wöchentlich zweimaligen Testungen als sehr unangenehm und unhygienisch (Abstrich jeweils durch Mund und Nase mit dem gleichen Watte-Träger).

Ihr selbst fällt das Atmen während der körperlich herausfordernden Arbeit unter dem MNS extrem schwer, so dass sie wöchentlich mehrfach unter Ihrer Migräne leidet. Hinzu kommt eine starke, vor 2020 nicht gekannte Müdigkeit und Erschöpfung an ihren Arbeitstagen. Inzwischen ist die erneute und regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln für sie wieder zur Normalität geworden. Häufig fragt sie sich, wie lange sie unter diesen Umständen ihren Beruf noch ausüben kann. Diesen hat sie bis zum Frühjahr 2020 als Ihren Traumberuf empfunden und ihn aufgrund dessen mit voller Hingabe ausgeübt.

(Der Name der Patientin wurde verändert und die Patientin ist mit der Veröffentlichung dieser Schilderung ausdrücklich einverstanden.)


Persönliche Stellungnahme (L.B.)

10.07.2021

 

Es macht mich fassungslos in welchem Ausmaß seit Beginn der Corona Krise Anfang 2020 Menschen, die nicht mit den - über die politisch Verantwortlichen, die öffentlich-rechtlichen Medien und die Tages- und Wochenzeitungen - vermittelten Sichtweisen, Überzeugungen und Haltungen übereinstimmen, diffamiert, bloßgestellt und ausgegrenzt werden. 

 

Nun überträgt sich dieses Vorgehen zunehmend mehr auch auf die Menschen, die sich aus eigenem Entschluss – warum auch immer – gegen eine Impfung für die eigene Person aussprechen. 

 

Es ist zu lesen, dass diese Menschen (wohl eine große zweistellige Millionenzahl von Menschen in Deutschland) nun in ihren Freiheiten spürbar eingeschränkt werden, mit entsprechenden Sanktionen belegt werden. Ein österreichischer Verhaltensökonom (Gerhard Fehr) fordert sogar eine „systematische Diskriminierung“ von Impfgegnern. Sachsens Ministerpräsident Kretschmer sagt: „Impfen ist Nächstenliebe“, was impliziert, wer sich nicht impfen lässt, entscheidet sich gegen Nächstenliebe. Auch betont er, dass selbstverständlich alle, die sich gegen eine Impfung aussprechen, Nachteile in Kauf nehmen werden müssen.

 

Da ich mit einem multikulturellen Hintergrund aufgewachsen bin, konnte ich sehr früh schon verinnerlichen, wie wichtig es für uns Menschen ist, die Unterschiedlichkeit von Haltungen, Überzeugungen und Lebensentwürfen zu respektieren und dennoch achtsam und wertschätzend miteinander umzugehen. Grundlegende Werte dieser Art habe ich bislang auch mit den in dem deutschen Grundgesetz formulierten Feststellungen verbunden. Ebenso konnte ich diese Haltungen in dem ärztlichen Gelöbnis und der Berufsordnung für Ärzte wiederfinden. Insofern ist es für mich als Mensch und Arzt eine Selbstverständlichkeit Menschen, die sich für eine Impfung entscheiden, ebenso zu respektieren und ihnen wertschätzend zu begegnen, wie den Menschen, die sich gegen eine Impfung entscheiden. Es ist die ganz persönliche Entscheidung eines Einzelnen, die ich als solche anerkenne und ihm ohne Bewertung oder gar Verurteilung zugestehe.

 

Es macht mich zutiefst betroffen mit welcher Selbstverständlichkeit anhand der oben genannten Haltungen grundlegende Werte unserer Gesellschaft in Frage gestellt bzw. außer Kraft gesetzt werden. Dies verbunden mit dem Vorwand Gutes bewirken zu wollen. Vollkommen unverständlich ist mir die Haltung von ärztlichen Kollegen, die Patienten den Zutritt zu ihrer Praxis verwehren und Ihnen somit Ihre ärztliche Hilfe verweigern, weil sie nicht geimpft sind.

Ich frage mich: Heiligt der Zweck denn jedes Mittel? 


Zum Ärztlichen Selbstverständnis

 

Auszug aus der Podcastfolge: "Viele Untersuchungen aus dem Bereich der Psychosomatischen Medizin haben belegt wie sehr Gefühle der Angst, Verzweiflung und Niedergeschlagenheit die Anzahl bestimmter wichtiger Zellen unseres Immunsystems (die sog. T-Helfer-Zellen) in ihrer Anzahl schwächt, hingegen Vertrauen, Zuversicht und Selbstbewusstsein deren Niveau anhebt, was letztlich unsere Abwehr stärkt.

 

Somit hat die gesamte gesellschaftliche Entwicklung der letzten 18 Monate an verschiedenen Stellen durchaus zu gewissen Bruchstellen im ärztlichen bzw. psychotherapeutischen Selbstverständnis geführt. Letztlich ist es jedem einzelnen in diesem Bereich Tätigen überlassen, zu prüfen in wie weit Vorgaben, Maßnahmen und Anforderungen mit den bisher gültigen ethischen Grundlagen wie sie im Hippokratischen Eid, dem Ärztlichen Gelöbnis sowie der Berufsordnung für Ärzte niedergelegt sind, in Einklang zu bringen sind." (L.B.)


Gedanken zur Menschheitsfamilie

 

Es war die Überzeugung der Notwendigkeit eines friedvollen Zusammenlebens aller Völker die letztlich zum Verfassen und Verabschieden der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 führte. Zugleich war diese Erklärung inspiriert von der französischen Erklärung der Menschen- und Bürgerechte von 1789. (L.B.)


Die Kunst der Medizin heute

 

Wie könnte oder sollte ein Gesundheitssystem, das in den wirtschaftlichen Kreislauf eingebunden ist, fürsorglich im Interesse des Patienten agieren? Wie lässt sich Fürsorge mit Profitstreben in Einklang bringen? 


Manipulation

(18.12.2021)

 

Menschen sind weltweit einer täglich betriebenen Manipulation der öffentlichen Berichterstattung ausgesetzt. Diese findet vor allem auch über Bilder statt. So wird das gleiche Bild weltweit verwandt um den gleichen Eindruck überfüllter Intensivstationen zu erzeugen.

Aus der Psychologischen Forschung wissen wir, dass Bilder viel konkreter die Gefühle ansprechen. Es war Karl Lauterbach, der sagte, dass wir ohne die Bilder von Bergamo aus Italien den Erfolg der Maßnahmen nicht gehabt hätten. Er hat wohl recht.

 

Wie ein Bild vom 18.12.2021 auf t-online zeigt, hat sich an dieser Art der Angst und Panik erzeugenden Darstellung bis zum heutigen Tag nichts gerändert. An diesem gleichen 18.12.2021 sind laut RKI deutschlandweit 99,68 % der deutschen Bevölkerung nicht betroffen (s.o. die tagesaktuellen aktuellen Zahlen des RKI).

Mit den Auswirkungen einer solchen angst- und panikinduzierenden Berichterstattung bin ich in der Folge täglich in meiner Psychotherapeutischen Praxis konfrontiert.



Menschenrechte

(16.12.2021)

 

Die 30 universellen Rechte aller Menschen auf Papier geschrieben - doch wie sieht es mit deren Achtung und Verwirklichung in unserem Alltag aus?


Was ist Ethik?

(16.12.2021)

 

Der Kabarettist Ludger K. gibt seine Antwort auf die Frage in dem er u. a. sagt:

"Der deutsche Ethikrat liefert Politikern ihr Werkzeug und die wissen es zu nutzen...Ethik steht nicht zur Debatte. Sie darf kein Tagesordnungspunkt sein für eine Entschlussfassung in Plenarsälen." 

Ich kann diesen Ausführungen voll und ganz zustimmen. Ethik zeigt uns sehr wohl rote Linien auf, die nicht überschritten werden sollten, ganz im Gegensatz zur Aussage des neuen Bundeskanzlers Olaf Scholz, wonach, um bestimmte Ziele zu erreichen, es keine roten Linien mehr gibt.



Moral und Ethik?

(11.12.2021)

 

Gefragt, was daran falsch sei die Wahrheit zu sagen, antwortet Karl Lauterbach, designierter Gesundheitsminister der neuen Regierung: "Die Wahrheit führt in sehr vielen Fällen zum politischen Tod, ich bitte Sie!"

 

Im Umkehrschluss bedeutet die Antwort von Karl Lauterbach: 'Politisches Überleben erfordert es in sehr vielen Fällen die Unwahrheit zu sagen.'

Welche Geisteshaltung im Zusammenhang mit einer zugrunde liegenden Moral und Ethik offenbart sich hier? 

 

Dem gleichen Geist entspringt die Aussage des ehemaligen Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, als er sagte: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Quelle: DER SPIEGEL (26.12.1999)



Zur Geschichte des RKI

(29.11.2021)

 


Titel der Dauerausstellung in der Gedenkstätte Buchenwald: "Buchenwald, Ausgrenzung und Gewalt 1937 bis 1945"

 

Zugang nur für Genesene und Geimpfte!

 


Besuchsrecht

(17.11.2021)

 

Auszug aus dem Deutschen Ärzteblatt vom 12.11.2021 (45/2021): 

Angehörigenbesuche berühren die Grundrechte.

Pandemiebedingte, notwendige Einschränkungen von Besuchsmöglichkeiten dürfen keinesfalls zu einer völligen Isolation von Patientinnen und Patienten führen. Angehörigenbesuche sind als Rechte der Patienten und Angehörigen auf soziale Kontakte – also als Grundrechte – zu verstehen und laut aktueller Rechtsprechung im Sinne der Persönlichkeitsentfaltung (§§ 1 und 2 GG) grundsätzlich im Rahmen der aktuellen Verordnungen basierend auf einem Besuchskonzept zu ermöglichen (25). Daraus ergibt sich auch, dass Einschränkungen von Besuchen regelmäßig auf das aktuelle Infektionsrisiko abzustimmen sind. Sobald der Grund für Beschränkungen wegfällt, zum Beispiel durch Impfungen oder den hinreichend sicheren Ausschluss einer Infektion durch eine Testmethode, sind diese unverzüglich wieder zu lockern.


Aufforderung gegen die ärztliche Ethik

(13.11.2021)

 

In einem Schreiben der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg vom 11.11.2021 wurden die Vertragsärzte und Psychotherapeuten in Baden-Württemberg implizit aufgefordert sich von dem Eid des Hippokrates, dem Ärztlichen Gelöbnis und der Berufsordnung für die in Deutschland tätigen Ärztinnen und Ärzte zu verabschieden.

In meinem Verständnis eine Bankrotterklärung der medizinischen Ethik.



Sachlichkeit

(10.11.2021) 

  

Auszug aus dem Artikel: "Der Weltärztepräsident als Wüterich.

Als Meister in der Kunst der Beleidigung hat sich der Weltärztepräsident Montgomery entpuppt. Seine jüngste Polemik in einer Talkshow – «wir erleben eine Tyrannei der Ungeimpften» – war kein Einzelfall. Der 69-Jährige ist ein notorischer Scharfmacher. «Absolut unsozial» agieren laut Montgomery Personen, die sich nicht impfen lassen. «Diese dummen Menschen» seien uninformiert oder falsch informiert und schadeten der «Volksgesundheit». Er, Montgomery, habe schon «Tausende Spritzen in alle möglichen Körperteile versenkt», das sei kein grosser Eingriff."



 

Freie Presse

(27.06.2021)

 

John Swinton war US-amerikanischer Journalist, Zeitungspublizist und Redner. Seinen größten Einfluss auf die öffentliche Meinung hatte er während der 1860er Jahre als Hauptleitartikler der New York Times. 

Bekannt wurde besonders seine für das Jahr 1883 überlieferte Rede im Twilight Club, der am 12. April 1883 im D'Orville's Restaurant im Mills Building in New York zusammentraf.

Swinton's Beitrag war eine Stellungnahme an seine Kollegen zur „Unabhängigkeit der Presse“:

 

„So etwas wie eine unabhängige Presse gibt es in Amerika nicht, außer in abgelegenen Kleinstädten auf dem Land. Ihr seid alle Sklaven. Ihr wisst es und ich weiß es. Nicht ein einziger von euch wagt es, eine ehrliche Meinung auszudrücken. Wenn ihr sie zum Ausdruck brächtet, würdet ihr schon im Voraus wissen, dass sie niemals im Druck erscheinen würde. Ich bekomme 150 Dollar dafür bezahlt, dass ich ehrliche Meinungen aus der Zeitung heraushalte, mit der ich verbunden bin. Andere von euch bekommen ähnliche Gehälter um ähnliche Dinge zu tun. Wenn ich erlauben würde, dass in einer Ausgabe meiner Zeitung ehrliche Meinungen abgedruckt würden, wäre ich vor Ablauf von 24 Stunden wie Othello: Meine Anstellung wäre weg. Derjenige, der so verrückt wäre, ehrliche Meinungen zu schreiben, wäre auf der Straße um einen neuen Job zu suchen. Das Geschäft des Journalisten in New York ist es, die Wahrheit zu verdrehen, unverblümt zu lügen, sie zu pervertieren, zu schmähen, zu Füßen des Mammon zu katzbuckeln und das eigene Land und Volk für sein tägliches Brot zu verkaufen, oder, was dasselbe ist, für sein Gehalt. Ihr wisst es und ich weiß es; Was für ein Unsinn, einen Toast auf die ‚Unabhängigkeit der Presse‘ auszubringen! Wir sind Werkzeuge und Dienstleute reicher Männer hinter der Bühne. Wir sind Hampelmänner. Sie ziehen die Fäden und wir tanzen. Unsere Zeit, unsere Fähigkeiten, unser Leben, unsere Möglichkeiten sind alle das Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“

 

Was würde John Swinton zur heutigen Berichterstattung sagen, die den sog. 'Haltungsjournalismus' propagiert?

Oder, was würde er dazu sagen, dass große Deutsche anerkannte Zeitungen und Zeitschriften hohe Spenden von privaten Geldgebern bekommen über die sie zugleich berichten sollen - wie z. B. SPIEGEL online, der im Dezember 2018 von der Bill & Melinda Gates Stiftung eine Spende in Höhe von 2.537.294,- US Dollar erhalten hat?

Quelle hierzu: -> Bericht der Gatesfoundation

 

 

Edward Louis Bernays (1891-1995), Neffe von Sigmund Freud (1856-1939), Begründer der von ihm später in 'Public Relations' umbenannten modernen Theorie der Propaganda, sagte:

"Propaganda existiert überall um uns herum. Sie ändert das Bild, das wir uns von der Welt machen. Wenn wir den Mechanismus und die Motive des Gruppendenkens verstehen, wird es möglich sein, die Massen, ohne deren Wissen, nach unserem Willen zu kontrollieren und zu steuern." 

 

Haltungsjournalismus

(24.04.2021)

 

Im Verlauf der letzten Jahre wurde mehr und mehr der investigative Journalismus ersetzt durch den sog. 'Haltungsjournalismus'. Dieser wird im Qualitätsjournalismus so verstanden, dass ein guter Journalist "Haltung" zeigen müsse - was bedeutet sich zu bestimmten weltanschaulichen und politischen Überzeugungen im Rahmen seiner Berichte und Kommentare zu bekennen. Früher war es die Aufgabe eines Journalisten zu berichten. Je genauer und wert­neutraler sein Bericht war, desto besser war die Qualität seiner Arbeit.

Hans-Joachim Friedrich, einer der anerkanntesten deutschen Journalisten, hat den berühmten Satz geprägt: „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört."

Prof. Dr. Claus Richter, Journalist, von 2001 bis 2014 Redaktionsleiter des ZDF-Politmagazins Frontal21, nimmt in seinem Artikel für das Cicero Magazin für Politische Bildung Stellung zur Entwicklung des Journalismus in unserer heutigen Zeit. (lesenswert für Interessierte)

 

John F. Kennedy (29.05.1917-22.11.1963), von 1961-1963 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, hielt am 27.04.1961 im Waldorf Astoria Hotel, New York, eine Rede vor der Amerikanischen Zeitungsverleger Vereinigung mit dem Titel "Der Präsident und die Presse". In dieser Rede sagte er unter anderem:

"Auch heute hat es wenig Wert, das Überleben unserer Nation zu sichern, wenn unsere überlieferten Grundsätze nicht mir ihr überleben. Und es besteht die sehr ernste Gefahr, dass ein ausgesprochener Bedarf an erhöhter Sicherheit von jenen aufgegriffen wird, die sich alle Mühe geben, deren Zweck bis zum Äußersten zu erweitern, der amtlichen Zensur und Geheimhaltung. Das beabsichtige ich nicht zuzulassen, soweit es in meiner Hand liegt. Und keine Amtsperson meiner Verwaltung, sei ihr Rang hoch oder niedrig, zivil oder militärisch, sollte meine Worte heute Abend als Rechtfertigung dafür interpretieren, Nachrichten zu zensieren, Meinungsverschiedenheit zu unterdrücken, unsere Fehler zu vertuschen, oder der Presse und der Öffentlichkeit Fakten vorzuenthalten, auf die sie einen Anspruch haben."

 


Zukunftsvision

(25.04.2021)

 

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat 2017 eine 'Smart City Charta' veröffentlicht, in der dargelegt wird wie eine  'Digitale Transformation in den Kommunen' nachhaltig gestaltet werden sollte. Auf Seite 43 ist u.a. aufgeführt: "Künstliche Intelligenz ersetzt Wahl"; "Vielleicht wird Privateigentum in der Tat ein Luxus"; "Verhaltensbezogene Daten können Demokratie als das gesellschaftliche Feedbacksystem ersetzen."

(farbliche Hervorhebung L.B.)

Quelle: https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/sonderveroeffentlichungen/2017/smart-city-charta-dl.pdf?__blob=publicationFile&v=2



Grundrechte

(20.04.2021)

 

Aus der Buch-Anzeige: "Nicht nur Menschen, auch Grundrechte sind in Quarantäne. Not kennt kein Gebot? Falsch! Not braucht das Gebot des Grundgesetzes.

Heribert Prantls Buch ist eine Streitschrift für die Grundrechte:  Heribert Prantl analysiert in seinem neuen Buch, wie unter Corona eine gefährliche Stimmung entsteht, die die Grundrechte als Ballast empfindet.

Grundrechte aber heißen Grundrechte, weil sie immer gelten, auch im Katastrophenfall, gerade dann. Prantls Chronik der Krise zeigt, wie das Gebot der Verhältnismäßigkeit einer neuen Lust am Autoritären weicht.

Der Ausnahmezustand geht in die Verlängerung und die Verlängerung in die Verlängerung..."

 

Heribert Prantl, Autor, Journalist und Jurist, von 1995 bis 2017 Leiter des Ressorts Innenpolitik; von 2018 bis 2019 Leiter des Ressorts Meinung der Süddeutschen Zeitung in München; von 2011 bis 2019 war er Mitglied der Chefredaktion.


Reframing

(07.03.2021)

 

Ein aufschlussreicher Beitrag über die im Verlaufe der Corona Krise veränderte Bedeutung von Worten. Die weitreichenden Folgen dieser Form der manipulativen Umdeutung des Sinngehalts von Worten und Begriffen, wird sich wohl erst in der Zukunft zeigen. 

 

Fehlend auf der Liste - seit dem 23.03.2021:

Zwangsschließung -> Ruhetage



"Gewünschte Schockwirkung"

(07.02.2021)

 

Auszug aus dem Welt Artikel:

"Was ist, wenn die Politik der Wissenschaft das gewünschte Forschungsziel vorab mit auf den Weg gibt? Dass genau das im Frühjahr 2020 geschehen ist, darauf deutet eine Recherche der WELT AM SONNTAG hin. Demnach bat das Bundesinnenministerium (BMI) Forscher, ein Modell zu erarbeiten, auf dessen Basis „Maßnahmen präventiver und repressiver Natur“ geplant werden könnten."


Infektion vs. Positiver PCR Test

(29.11.2020)

 

Auszug eines Beitrags aus dem aerzteblatt.de vom 17.08.2020:

„Ein positiver PCR Test bedeutet weder, dass die getestete Person krank ist, noch dass sie überhaupt "infiziert" oder gar infektiös sei.

Hier eine aktuelle Antwort des RKI auf eine Nachfrage. Kurz gefasst sagen sie:

Covid-19 ist eine Erkrankung, die nicht gleichbedeutend ist mit einem Sars-CoV-2-positiven Test. Sprich: "Wenn die Person keine Symptome hat, hat sie keine Krankheit."

Ebenso besagt ein positiver PCR-Test nicht, ob es sich bei dem Gefundenen um vermehrungsfähiges Virusgenom handelt.

Dennoch werden alle positiv getesteten Fälle als Covid-19-Fall angegeben, WEIL nämlich das "dem international üblichen Vorgehen entspricht".

Das RKI behauptet zwar, die Anzahl der Tests in seine Risikobewertung mit einzubeziehen (so wie es statistisch zwingend geboten wäre), erklärt aber nicht wie - und offenbar stimmt das nicht, weil in keiner der Risikobewertungen des RKI diese Größe auch nur ansatzweise ersichtlich ist....

1. Wenn eine Person positiv auf das SARS-Coronavirus-2 getestet wird, aber keinerlei Symptome zeigt - unterschiedlichen Studien zufolge sind das bis zu 80 Prozent - hat derjenige bzw. diejenige dann trotzdem die Krankheit Covid-19?

RKI: Ein positiver Test auf SARS-CoV2 ist meldepflichtig. Wenn die Person keine Symptome hat hat sie keine Krankheit. Der Virusnachweis und die Erkrankung werden aber oft synonym verwendet. Infos zur Meldepflicht siehe: 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Vorl_Testung_nCoV.html. 

2. Ist die Zuschreibung "Covid-19-Fall" gleichbedeutend mit einem SARS-CoV-2-positiven Test? Wenn ja, warum?

RKI: Ein Covid-19-Fall, der in die Statistik aufgenommen wird, erfordert gemäß Meldepflicht und Falldefinition einen positiven Virus-Nachweis.

3. Wenn ein positiver SARS-CoV-2-Test vorliegt, kann dann sicher gesagt werden, dass es sich um ein vermehrungsfähiges, also krank machendes SARS-CoV-2 handelt? Wenn ja: Könnten Sie näher erläutern, wie das genau ermittelt wird?

RKI: Nachgewiesen wird mit einem PCR Erbgut des Erregers, das bedeutet nicht automatisch, dass es ein vermehrungsfähiges Virus ist.

4. Warum bezeichnet das RKI alle erstmalig positiv getesteten Fälle als "Covid-19-Fall"?

RKI: Das entspricht dem international üblichen Vorgehen und den Vorgaben der Meldepflicht in Deutschland.“

Link zu dem aerzteblatt.de vom 17.08.2020:

https://www.aerzteblatt.de/studieren/forum/136876

 

(Anmerkung L.B. - Es ist notwendig und sinnvoll positive PCR-Tests, von dem Vorliegen einer Infektion oder gar einer Krankheit zu unterscheiden. Dies wird leider von der überwiegenden Mehrheit der Presse wie auch der verantwortlichen Politiker nicht getan. Wir wissen inzwischen, dass über 80 % der positiv Getesteten gesund sind, keine Symptome haben und unverändert ihren alltäglichen Aufgaben nachgehen können. Etwa 15 % zeigen mittlere Grippesymptome. Ein bis zwei Prozent sind schwer erkrankt oder intensivpflichtig. Für die durchschnittliche Infektionssterblichkeit errechnete Prof. Ioannidis, weltweit anerkannter und führender Arzt für Epidemiologie an der Stanford University School of Medicine, über 51 Standorte hinweg einen Wert von 0,27 Prozent. Dies bedeutet gemäß den Befunden von Prof. Ioannidis zugleich, dass 99,73 Prozent der Population nicht an dieser Infektion verstirbt.)

Passend der Hinweis aus der Gemeinde Kleinmachnow: "Es werden nur gesunde,  symptomfreie Personen getestet." 


Strategiepapier

 (10.11.2020)

 

Das Bundesministerium des Inneren gibt in einem Strategiepapier vom März 2020 auf Seite 13 konkrete Hinweise, wie bei Menschen Angst und Panik erzeugt werden kann, um vor den vermuteten Folgen einer Corona Infektion zu warnen (Schockwirkung erzeugen, Urängste ansprechen).  

(Link zur Seite des BMI, wo das Papier als Download "Wie wir COVID 19 unter Kontrolle bekommen" zur Verfügung steht - hier)


Dejavu Erlebnis

(18.06.2021)

 

Eine Dokumentation aus dem Jahr 2010 zur damaligen Schweinegrippe 'Pandemie'. Ein vergleichbarer kritischer Beitrag ist heute undenkbar, da er als das Machwerk von Verschwörungstheoretikern und unverantwortlichen Corona Leugnern gebrandmarkt würde, obwohl wir heute das Gleiche erleben - nur noch um ein Vielfaches potenziert.



 Schweinegrippe

(14.05.2020)

 

In einem ARD Monitor Beitrag vom 19.11.2009 wurde der zweifelhafte Umgang mit der damaligen Pandemie (Schweinegrippe - H1N1-Virus) thematisiert. Ein solcher Beitrag - obwohl heute ebenso zutreffend - ist zur Zeit in den öffentlich-rechtlichen Medien leider nicht denkbar